Exit Exchange - Glatte Migration auf IBM Lotus Notes 8 spart Sanetta Kosten und beschert neue Funktionen
Stefan Kruegerd77cc740-9928-102d-8c9e-cd67b969bd90Stefan.Krueger@de.ibm.com||
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Der Marktführer in Sachen Kindermode hat es
durchgerechnet: Bei einem Wechsel von Microsoft Exchange 5.5 auf die Version
2007 wären nicht nur die Lizenzen sehr teuer, auch der Aufwand für die Schulung
von Mitarbeitern wäre unverhältnismäßig hoch. Ein Vergleich mit IBM Lotus Notes
8 zeigte: Die IBM Software liegt nicht nur näher an den Bedürfnissen und
Gewohnheiten der Mitarbeiter, sie bietet auch mehr Potenzial für eine effiziente
Zusammenarbeit – und das zu einem deutlich
günstigeren Preis. Dank des migrationserfahrenen IBM Partners Wabion gestaltete
sich der Wechsel reibungslos.
Modernität, höchste Qualität
und die Liebe zum Detail – diese drei Eigenschaften zeichnen die Produkte von
Sanetta seit 1957 aus und haben das Unternehmen zum Marktführer bei Kindermoden
gemacht. Ob Bodys, Leggings, Sweatshirts, Bikinis oder Baby-Mützchen – seit
Jahrzehnten lässt das Sanetta-Sortiment Kinder- und Elternherzen höher
schlagen.
Weniger freudig schlugen die
Herzen der IT-Mitarbeiter angesichts dessen, was sie beim anstehenden Wechsel
von Microsoft Exchange 5.5 auf Microsoft Exchange 2007 zu erwarten hatten. Das damit
zwangsläufig verbundene Upgrade der gesamten MS Office-Lizenzen würde die
Lizenzkosten gehörig in die Höhe schrauben. Dabei war der Bedarf nach einer
Ablösung von Exchange 5.5 durchaus groß: Während die Anwender mit den
beschränkten Mailboxen haderten, gab es auch in Sachen Stabilität und
Sicherheit immer wieder Probleme.
Lizenzkorsett sprengen
Angesichts des Lizenzmodells
von Microsoft sowie der großen Umstellung, die mit Outlook 2007 einhergehen
würde, stellte sich den IT-Verantwortlichen an dieser Stelle die Frage: Wenn
beim Wechsel auf Microsoft Exchange 2007 ohnehin eine vollständigen Migration zu
schultern war, warum dann nicht gleich auf eine andere Plattform wechseln, die den
User-Bedürfnissen eher entgegen kam und gleichzeitig das teure Lizenz-Korsett
von Microsoft sprengte?
Als Alternative bot sich IBM
Lotus Notes 8 an. „Der Kontakt mit IBM war durch eine IBM iSeries, auf der
unser ERP-System läuft, bereits vorhanden. Mit dem Support hatten wir bereits positive
Erfahrungen gemacht“, so Harald Danielzik, EDV-Leiter bei Sanetta. „Außerdem ist
das Lizenzmodell bei IBM Lotus Notes erheblich günstiger.“
Auch rechnete der IT-Leiter
damit, dass die User nach ihrer Exchange 5.5-Erfahrung besser mit Lotus Notes 8
zurechtkommen würden als mit der neuen Microsoft-Version. „Von der
Exchange-Groupware nutzten unsere Anwender klassischer Weise nur E-Mails,
Kalender und Aufgaben. Mit der neuen Outlook-Version wäre der Schulungsaufwand im
Vergleich zu den Vorteilen für unsere Mitarbeiter unverhältnismäßig groß
gewesen. IBM Lotus Notes 8 kam den Bedürfnissen und Erfahrungen unserer User
eher entgegen“, erklärt Harald Danielzik.
Außerdem wollten die
IT-Mitarbeiter von den attraktiven Möglichkeiten profitieren, die IBM Lotus
Notes/Domino als Anwendungsplattform bietet. In der Vergangenheit hatten sich
Sanetta-Mitarbeiter beispielsweise häufig eigenständig Anwendungen für ihren speziellen
Bedarf aus Excel oder Access zusammengebastelt. Diese heterogenen
Anwendungsinseln verursachten jedoch für die IT-Abteilung einen erheblichen
Support-Aufwand. Außerdem konnte nicht immer gewährleistet werden, dass die in
diesen Systemen erstellten Daten den Lebenszyklus der jeweiligen Einzellösung
überleben würden. Um dieses Problem zu lösen, wollte Sanetta mit Hilfe der
Funktionsvielfalt der Lotus Notes-Plattform einen neuen Standard setzen. „Lotus
Notes bietet viele Einsatzmöglichkeiten über die Basisanwendungen hinaus, wie
zum Beispiel Workflow- oder Teamroom-Funktionen. IBM Lotus Notes sehen wir als
eine stabile Plattform, um unsere Anwender sukzessive an solche für die Zusammenarbeit
interessanten Funktionen heranzuführen“, so Harald Danielzik.
Erfahrener Partner gesucht
Bei der Suche nach einem
Partner für die Migration tat sich die EDV-Leitung zunächst schwer. Meist
mangelte es an belegbarer Erfahrung bei der Migration von Exchange nach Notes. Auch
konnten die in Frage kommenden Systemhäuser keinen Festpreis für das Projekt
anbieten.Über eineinhalb Jahre zog sich
die Auswahl hin, ohne dass ein Anbieter mit einer aussagekräftigen
Total-Cost-of-Ownership-Betrachtung aufwarten konnte.
Erst das auf
Mail-Migrationen spezialisierte Systemhaus Wabion überzeugte Sanetta mit einer
schlüssigen TCO-Berechnung für einen festen Zeitraum von drei Jahren und einem
damit verbundenen Fixpreis – inklusive der Notes-Lizenzen. Außerdem verfügte
der Advanced IBM Business Partner über Erfahrungen bei
Exchange-auf-Lotus-Migrationen, wie sie kaum ein anderes Unternehmen derzeit
bieten kann. In den letzten zehn Jahren haben die Esslinger gut 100.000
Mail-User erfolgreich migriert, unter ihnen auch Großkonzerne in Deutschland
und Übersee mit mehreren tausend Nutzern.
Das Wabion-Angebot zeigte
erstmals das Einsparungspotenzial eines Wechsels im Detail auf: Eine Migration
auf Microsoft Exchange 2007 hätte sich auf rund 280 Euro an Lizenzkosten pro
User belaufen, ungerechnet der Kosten für den Projektaufwand. Das Angebot für
Lotus Notes 8 belief sich hingegen nur auf rund 100
Euro pro User und Jahr inklusive der Lizenz und den gesamten Kosten für das
Migrationsprojekt. In Anbetracht von rund 200 Anwendern ließ sich durch
den Wechsel also ziemlich viel Geld sparen. Fixpreis und Laufzeit gaben den
Mitarbeitern der Sanetta-EDV zudem Planungs- und Investitionssicherheit.
Migration schultern
Nachdem jetzt ein
kompetenter Partner gefunden war, galt es die Migration zu stemmen. „Aus
technischer Sicht gab es keinerlei Bedenken. Allerdings gibt es bei Projekten
dieser Art immer die Gefahr, dass die Mitarbeiter die neue Software nicht
akzeptieren, etwa weil sie Funktionen vermissen oder nicht wiederfinden oder
mit der neuen Oberfläche nicht zurecht kommen“, kommentiert Harald Danielzik.
Vor allem zwei Merkmale des
Migrationsprojektes konnten diese Bedenken sehr schnell zerstreuen: Zum einen war
IBM Lotus Notes 8 von seiner Oberfläche und Benutzerführung her dem bisherigen
Mail-System ähnlicher, als die Exchange 2007-Variante, kam also den
Gewohnheiten der Sanetta-Mitarbeiter entgegen. Die Umstellung und damit das
Akzeptanzproblem wären bei einem Umstieg auf Exchange 2007 ungleich höher gewesen
als bei einem Wechsel zu IBM. Zum anderen sorgte die Art und Weise, wie Sanetta
und Wabion den Wechsel durchführten, für einen reibungslosen Übergang.
Bei der Migration brachten
die Spezialisten von Wabion ein vierstufiges Standard-Vorgehen zur Anwendung,
das auf einer breiten Erfahrung mit Projekten dieser Art fußt. An erster Stelle
stand dabei die gründliche, fast zweiwöchige Vorbereitung des Projekts mit dem
Kunden. „Das Geheimnis erfolgreicher Projekte ist Kommunikation. Wichtig ist
es, dass die Lösung nicht im stillen Kämmerchen ausgetüftelt wird, sondern dass
wir uns zu dem jeweiligen Anwender und seinen Bedürfnissen hin bewegen“, erklärt
Michael Walther, Geschäftsführer von Wabion.
Mit Hilfe eines Fragebogens
sammelten die Wabion-Mitarbeiter die wichtigsten Daten für den Wechsel, also Informationen
zu User-Zahlen, Mailbox-Größen, Remote-Zugang und ähnlichem. In einem Workshop wurden die Wünsche und Anforderungen der
IT-Abteilung erarbeitet, die Mail-Systeme der IT-Abteilung vorab migriert, die
Kommunikation mit den Mitarbeitern geplant und wichtige Prozesse definiert. Auf
dieser Basis entwickelte Wabion die komplette Migrationsinfrastruktur.
Ab durch das Quality-Gate
In der folgenden Pilotphase wurde
das neue System unter Life-Bedingungen getestet. Dazu erhielten einige Pilot-User
besondere Schulung und Support. Ihr Feedback wurde gesammelt und in der
endgültigen Zielinstallation berücksichtigt. Die neue Mail-Lösung sollte schließlich
möglichst genau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sein. Bei Sanetta gab
es beispielsweise den Bedarf, Mails auch auf dem File-Server abspeichern oder
remote aus dem Browser heraus abrufen zu können. Diese und viele andere
individuelle Wünsche flossen in die endgültige Lösung ein. Am Ende der
zweitägigen Pilotphase passierte das angepasste Lotus Notes Mail-System das
„Quality Gate“ und wurde einem letzten Qualitätscheck unterzogen.
Aufgrund der präzisen
Vorarbeit verlief der eigentliche Roll-Out reibungslos. Die Schulungen fanden parallel
zur Installation statt, so dass die Mitarbeiter direkt im Anschluss daran das
Gelernte an ihrem Arbeitsplatz umzusetzen konnten.
Durch eine besonders
praxisnahe Einführung sollten die Mitarbeiter nicht nur den Umgang mit dem
neuen Mail-System erlernen, sondern auch für das übrige Potenzial der Lotus
Notes-Plattform gewonnen werden. „Unser Ziel in dieser Phase war es, eine
positive Grundstimmung zu schaffen“, kommentiert Michael Walther. So probte man
in der Schulung beispielsweise die Ressourcen-Reservierung, bei der sich die
Mitarbeiter Arbeitsmittel wie Beamer oder Dienstwagen über ihr neues Groupware-System
buchen können. Auf diese Weise konnten sich die an die Beschränkungen von Outlook
gewohnten User schon frühzeitig auf den Mehrwert einstellen, in dessen Genuss
sie mit der Lotus Notes-Plattform kommen würden.
Plattform für die Zukunft
In der Post-Roll-Out-Phase
schließlich galt es noch einige nachträgliche Arbeiten abzuschließen, wie etwa
die Migration von Adresslisten und der Public Folders von Outlook. Außerdem
musste sich das Team noch von dem File-System der Microsoft-Anwendung auf das
Datenbank-System von IBM umstellen. In den weiteren Schritten wird es für
Sanetta jetzt darum gehen, sich schrittweise die Funktionen von Lotus Notes zu
erschließen.
Gerechnet ab der
Entscheidung Sanettas für Wabion Ende Oktober, dauerte die Durchführung des
Projekts nicht länger als 10 Wochen. „Der Wechsel auf Lotus Notes verlief
reibungslos. Wenn wir stattdessen auf die 2007er Version von Microsoft Exchange
gewechselt hätten, dann wäre unser finanzieller Aufwand höher gewesen, wir
hätten die User intensiver schulen müssen und wir hätten höchstwahrscheinlich
mehr technische Probleme bei der Einführung gehabt“, resümiert der
Sanetta-EDV-Leiter. „Für die Zukunft sind wir jetzt gut aufgestellt und können
die vielfältigen Lösungen von Lotus Notes einsetzen. Hier wollen wir in
nächster Zeit aktiv weiter arbeiten und unseren Usern damit effizienteres
Arbeiten ermöglichen. Dazu gehören weitere Lösungen wie z. B. die
Mailarchivierung in Verbindung mit unserem DMS-System. Mit der Installation von
Lotus Sametime möchten wird die gemeinsame Arbeit an Dokumenten und in unseren
Abteilungen verbessern. Wir haben noch viele Ideen und werden zusammen mit
Wabion diese auch umsetzen !“
Weitere Informationen
zum Unternehmen Sanetta:
Als Hersteller und
Marktführer für Kindermode steht sanetta seit über 50 Jahren für modische
Kompetenz, höchste Qualität, Innovationskraft und Verantwortung. Als inhabergeführtes Unternehmen ist sanetta heute der
größte Kinderbekleidungshersteller in Deutschland. Unter der Leitung von Kai
und Dr. Steffen Ammann beschäftigt das Unternehmen weltweit über 1000
Mitarbeiter und beliefert als vollstufiger Hersteller ca. 2000 Kunden ganz
Europa. Die derzeit bestehenden 200 Shop-in-Shops, zwei Franchise-Stores und
die drei eigenen sanetta-Stores sind erfolgreich im Markt etabliert. Orderbüros
und Showrooms in allen wichtigen Modezentren schaffen das geeignete Ambiente
für Verkaufs- und Kundengespräche.
Weitere Informationen
zum Unternehmen Wabion
Der IBM Partner, Wabion GmbH, mit Sitz in Esslingen wurde von Michael
Walther und Volkmar Binder gegründet. Der spezialisierte IBM Partner versteht
sich als spezialisierter Anbieter von Dienstleistung und Softwareanwendungen im
Bereich Lotus Notes Domino. Derzeit verfügt die Wabion GmbH über 10 feste und
etwa 15 freie Mitarbeiter. Die Wabion GmbH führt Projekte im In- und Ausland
durch.
Live informieren kann man sich über den Sanetta Case am 25. Juni im
IBM Open Company Center in Stuttgart. Eventinfo siehe Lotus
Meldungen und Events oder direkt über http://tinyurl.com/qrb9le
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