+Tags Hilfe zu Tags anfordern?

+ Ähnliche Blogs

photo

Lotus Meldung...

172 Einträge |  Rene Werth
Aktualisiert 
BewertungenBewertungen 15     KommentareKommentare 21
photo

Henning Schmi...

61 Einträge |  Henning Schmidt
Aktualisiert 
BewertungenBewertungen 2     KommentareKommentare 1
photo

Euluc Connect...

104 Einträge |  Henry Walther
Aktualisiert 
BewertungenBewertungen 76     KommentareKommentare 91
photo

Das DNUG Büro...

82 Einträge |  Roswitha Boldt
Aktualisiert 
BewertungenBewertungen 6     KommentareKommentare 7
photo

Ortwin schrei...

41 Einträge |  Ortwin Riske
Aktualisiert 
BewertungenBewertungen 4     KommentareKommentare 17

+ Blogautoren  

Alle Einträge mit dem Tag blueblog

1 - 13 von 13
  • Zurück
  • Weiter
  • Seite   1

Prozesse versus Zusammenarbeit und Kundenservice

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  bpm socalsoftware kundenservice kundendienst blueblog enterprise2.0 ucc collaboration | Kommentare (0)  |  Besuche (369)
 Derzeit sind sehr interessante Trends im Besc

haffungsverhalten von Unternehmen zu beobachten. Viele Unternehmen – gerade auch,aber nicht nur im Finanz- und Versicherungssektor – scheinen fast ausschließlich auf die Industrialisierung ihrer Prozesse zu fokussieren und auch dort Geld in Technologie investieren zu wollen. Der Trend, auch in der Nicht-Industrie Verfahrensweisen und Prozesse analog zurr Industrie anwenden zu wollen, um so zu einer Standardisierung, Beschleunigung und Kostensenkung zu kommen, ist sicher kein neuer. Schon seit Jahren wird das Thema in der Fachliteratur und auf den entsprechenden Veranstaltungen behandelt. Ich habe selbst desöfteren noch zu meinen FileNet-Zeiten über die Industrialisierung im Bankensektor referiert, geschrieben und einige unserer damaligen Kundenbeispiele vorgestellt.

 
Nur drängt sich mir gerade heute der Eindruck auf, daß angesichts der Wirtschafts- und gerade auch Bankenkrise nur noch das Thema Kostensenkung und Prozessoptimierung im Fokus ist. Das ist auch sicher ein enorm wichtiges Thema, das weiter vorangetrieben werden muss. Jedoch dürfen andere wichtige Themen dabei nicht aus den Augen verloren werden. Eines dieser wichtigen Themen ist für mich der Bereich Service und Kundendienst. Ich habe sehr stark den Eindruck, daß dieser zunehmend schlechter wird. Viele Unternehmen haben ihren Kundendienst in Call  Center, oft in eigene Einheiten ausgelagert oder outgesourced. Oft sitzen die Call Center in anderen Ländern oder gar Kontinenten. Auch hier wurden und werden die Prozesse optimiert. Dabei scheint mir oft die Kundennähe und auch das Wissen der Call Center-Mitarbeiter über Umfang und Leistungen des Unternehmens und seiner Prozesse verloren zu gehen. Auch scheinen die rigiden Vorgaben und Prozesse es den dortigen Mitarbeitern oft schwierig zu machen, dem Kunden wirklich zu helfen.

 
Persönlich erfahre ich das gerade in zwei Situationen: Eine Fluglinie schafft es seit Februar diesen Jahres nicht, mir meine neue Kundenkarte zuzustellen. Ich musste einen Statuswechsel in der Kundenkarte hinnehmen, da ich nicht mehr so oft fliege, und habe in diesem Zuge meine einstmals enthaltene Kreditkarte gekündigt, da ich im neuen Status dafür Geld zahlen sollte. Die neue Karte wird mir konsequent nicht zugestellt, obwohl ich mehrmals angerufen und diese – wie gewünscht - auch schriftlich angefordert habe. Die Zusendung der neuen Karte wurde mir sogar bestätigt. Nur angekommen ist sie nie. Die durchaus freundlichen Mitarbeiter am Flughafen sind nicht in der Lage, mir zu helfen, da die Kartenfirma ein eigenständiges Unternehmen sei. Zehn Monate sind ins Land gegangen, ohne daß das Problem gelöst wurde. Keiner fühlt sich zuständig. Meine Kundenanfrage scheint durch den Rost gefallen zu sein.

 
Im zweiten Fall kämpfe ich mit meinem Telekommunikations Provider. Hier hatte ich eine technische Frage zur Konfiguration meines neuen digitalen Fernsehens und zur Lieferung, die ich bekommen habe. Die Frage habe ich vergangene Woche abgesetzt. In einer E-Mail versprach mir ein Support-Mitarbeiter Hilfe. Seitdem ist nichts mehr geschehen. So was nennt man Kundenservice? Das Telefonmarketing des Telekommunikationsproviders dagegen funktioniert sehr gut. Da bekomme ich regelmäßig Anrufe. Wenn aber etwas verkauft ist, scheint man als Kunde nicht mehr so wichtig zu sein.

 
In beiden Fällen gehe ich davon aus, daß die Call Center nach standardisierten, kostenoptimierten Prozessen arbeiten. Entweder sind die Mitarbeiter dort demotiviert, überlastet oder aber – und das vermute ich in höhrem Maße – sie finden die notwendigen Informationen nicht oder können nicht aus ihren hochstandardisierten Prozessen ausbrechen. Wobei ich nicht glaube, daß meine Anliegen dermaßen besonders und komplex sind. Prozessoptimierung ist notwendig . Keine Frage. Dabei darf aber nicht vergessen werden, daß es auch Ausnahmen gibt, die schon lange bekannte Ausnahmebehandlung in Prozessen. Diese Ausnahmen müssen möglich sein, um in meinen Beispielen wirklich guten Kundenservice zu bieten. Fälle, die nicht nach dem 08/15-Verfahren abzuwickeln sind, müssen aus dem Standardprozess herausgelöst, jemanden zugeordnet werden, der dann die Verantwortung und die Chancen hat, die Fälle in Zusammenarbeit mit Fachleuten zu lösen. Im Sinne von Kundenbinung und Kundendienst.

 
Technologisch geht es hier darum, Business Process Management und Werkzeuge zur Collaboration (zur Zusammenarbeit) und zum Wissensmanagement miteinander intelligent zu kombinieren. Die Mitarbeiter, bei denen nicht nach dem Standardverfahren abwickelbare Prozesse anfallen, müssen die Möglichkeit haben, sowohl Wissen und wie auch Fachleute zu identifizieren, die bei der Lösung von Problemen helfen. Und sie müssen die Chance haben, ihre Erfahrung bei der Lösung zu dokumentieren, damit andere später von diesem Wissen profitieren. Das bedeutet einerseits, daß eine Wissensplattform da sein sollte, die leicht recherchierbar, bedienbar und inhaltlich erweiterbar sein muss. Technologien wie Wikis und Blogs bieten sich hier idealerweise an. Dort kann man Wissen leicht finden und auch selbst eingeben. Daneben ist es wichtig, daß der Sachbearbeiter möglichst leicht einen oder mehrere Fachleute identifizieren und mit ihnen kommunizieren kann, die ihm bei der Lösung eines Problems helfen. Hier sprechen wir dann von Profilen, über die Experten identifiziert werden können, und modernen Kommunikationsmöglichkeiten, um diesen Fachleuten direkt und unkompliziert zu kommunizieren, beispielsweise per in die Sachbearbeitung integrierter Telefonie- oder Chatfunktionalität.

 
Solche Funktionen, wie eben beschrieben, sind klassische Funktionen von Social Software, Enterprise 2.0 und Unified Communication & Collaboration (UCC). Sie helfen – neben klarer Zuständigkeit und Organisation - bei der Bearbeitung nicht nur von Ausnahmeprozessen. Ich glaube auch, daß solche Funktionen in vielen normalen, standardisierten Prozessen ebenso wichtig und nützlich sind, da Informationen und Wissen leichter zugreifbar und Kommunikation schneller, effizienter und kostengünstiger abgewickelt werden kann. Daß neben den „Production Workern“ auch Knowledge Worker – also Stabsabteilungen wie Personal. Marketing oder Training – diese Funktionen unbedingt brauchen, um in der Informationsflut effizient arbeiten zu können, sollte eh klar sein. Wichtig ist es, daß Unternehmen und Investitionsentscheider verstehen, daß Business Process Management Werkzeuge zur effizienten Zusammenarbeit (Collaboration) und Kommunikation braucht, um wirkliche Produktivitätssteigerungen zu erzielen – und vor allem den Kunden nicht zu vergessen, der sich heutzutage doch oft verloren und allein gelassen fühlt. Trotz aller verbalen Bekundungen, wie wichtig guter Kundendienst sei.


Keine BewertungenBewertungen 0

Gartner: Bis 2013 werden 80 Prozent der Enterprise Collaboration Plattformen auf Web 2.0-Technologien beruhen

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  riskmanagement blueblog compliance grc collaboration | Kommentare (0)  |  Besuche (317)
 
Gartner expects that managing users’ transition from a file-orientation to Web 2.0 approach will be a major challenge for organisations.
“There are fundamental differences between working styles that are file-oriented and document-based and those that are Web 2.0 and browser-based,” Jeff Mann, research vice president at Gartner.
Sicherlich ein wichtiges Thema: "Konventionelle" datei- und dokumentenorientierte Arbeit mit Office-Suites am PC versus Arbeit im Web 2.0-Stil mit Wikis, Blogs und synchronem Arbeiten an Informationen. Sicher wird sich die Arbeitsweise wandeln, aber Gartners Prognose scheint mir im genannten Zeitrahmen bis 2013 sehr gewagt.
Und hinter allem schwebt für einige Collaboration-Szenarien durchaus auch die Frage nach Governance, Compliance & Risk Management. Dateien und Dokumente kann ich mittels Archivierung, besser Records Management im Lebenszyklus verwalten. Und auch für E-Mails geht das. Gleichzeitiges Arbeiten an Informationen im Web 2.0-Stil scheint mir neue Herausforderungen an Records Management zu stellen, über die noch intensiver nachgedacht werden muss.
Keine BewertungenBewertungen 0

McAfee: The analogies of Electrification and Cloud Computing - Die Analogien von Elektrifizierung und Cloud Computing

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  lotus cloud blueblog cloudcomputing lotuslive | Kommentare (0)  |  Besuche (343)
 An extremely interesting blog posting of Andrew McAfee
on Cloud Computing. A few quotes, which did impress me:

"... the analogies between electrification and cloud computing are very tight ones, and are highly relevant for anyone trying to understand how the corporate cloud is going to play out."


"
So based in part on what I’ve learned about electrification, here’s are my predictions about the move by businesses to cloud computing: It’s going to be a long transition, but an inexorable one."

"And business owners who ignore this transition or choose not to participate in it will eventually find themselves constrained and left behind to the same extent as factory owners who sat out electrification."

I do completely agree, that Cloud Computing is going to change the IT world in a radical way. We are in the very early stages of getting a clue of the change. Still pur brain sticks with on-premise solutions, not considering Cloud-based solutions. Cloud computing is a challenge, but is an opportunity, too. LotusLive is a great example of the benefits, companies can gain very fast from Cloud solutions - not only the big ones, but in particular SMB.

_________________

Ein hochst interessantes Blog Posting von Andrew McAfee zu Cloud Computing. Hier sind einige Zitate, die mich beeindruckt haben:

"... die Analogien zwischen Elektrifizierung und Cloud Computing sind sehr enge, und sie sind sehr relevant für jeden, der verstehen will, welche Rolle die Unternehmens Cloud spielen wird."

"
Basierend auf dem, was ich über Elektrifizierung gelernt habe, hier meine Voraussagen, wie sich Unternehmen hin zu Cloud Computing bewegen werden: Es wird ein langer Weg, aber ein unaufhaltsamer."

"
Und Geschäftsinhaber, die diese Bewegung ignorieren oder es vorziehen, nicht daran teilzuhaben, werden sich auf kurz oder lang genauso abgehängt und zurückgelassen fühlen, wie es Fabrikbesitzer waren, die die Elektrifizierung aussitzen wollten."

Ich kann nur komplett zustimmen, dass Cloud Computing die Welt der IT radikal ändern wird. Wir beginnen gerade erst, diese Veränderungen zu verstehen. Noch immer denken wir meist an die traditionellen Inhouse-Lösungen, statt Cloud-Lösungen in Betracht zu ziehen, Cloud Computing hat Herausforderungen, ist aber auch eine Chance. LotusLive ist ein hervorragendes Beispiel für die Vorteile, die Unternehmen schnell aus Cloud-basierten Lösungen ziehen können - und nicht nur Grossunternehmen, gerade auch der Mittelstand.

Posting auch im IBM Blue Blog, auf Posterous und auf Blogger erschienen.
Keine BewertungenBewertungen 0

Web 2.0 im Unternehmen: Mehr als nur den Ausschaltknopf kennen

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  socialsoftware web2.0 enterprise2.0 blueblog | Kommentare (0)  |  Besuche (449)
 Ben Schwan hat in der Wirtschaftswoche einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema Komm
unikationsverhalten unter dem Titel "Einfach mal abschalten" veröffentlicht. Er geht auf die Informationsflut ein, die heute auf den normalen Benutzer einprasseln kann. Ich spreche hier bewusst von "kann", denn ich glaube die Art, wie Informationen konsumiert werden, ist einerseits oft noch eine Generationsfrage, andererseits eine Frage, wer welche Medien benutzt, Typische Szenen zuhause: Meine Frau und ich sitzen auf dem Sofa oder Balkon. Sie hat eine Zeitschrift, Kopien oder ein Buch in der Hand, ich den Macbook auf dem Schoss. Typischer Satz: "Du hängst ja schon wieder (oder immer noch) vor der Kiste". Sie holt sich Ihre Informationen größtenteils in gedruckter Form. Ich beziehe meine Informationen unterdessen weitgehend über das Netz, in hohem Maße per RSS Feeds.
 

RSS-Feed ist ein weiteres gutes Stichwort. Vor einigen Monaten war ich mit dem Kollegen Thorsten Zoerner auf einem Termin. Dabei ging es um Online Communities und der Funktionen. Wir haben dort Lotus Connections vorgestellt und ich habe erzählt, dass man Blogeinträge und anderen Infos per RSS Feed abonnieren, sich im E-Mail Programm oder im News Reader anzeigen lassen kann. Es kam von einem anwesenden Manager die Frage: "Was sind denn RSS Feeds?"
 

Was will ich damit sagen: Wir sollten bei weitem nicht überschätzen, wie weit Web 2.0 Tools und Kanäle verbreitet sind. Viele Baby Boomer (und nicht nur die) sind noch lange nicht im Web 2.0 und man kann sich durchaus die Frage stellen, ob sie jemals dort ankommen werden. Überträgt man diese Beobachtung auf die Einführung von Web 2.0 Tools im Unternehmen, auf Enterprise 2.0 Projekte, so wird deutlich,wie sorgfältig Anwender aller Generationen an Web 2.0 Funktionen herangeführt werden müssen. Viele leben heute immer noch maximal "in der Inbox", im E-Mail-Postgang und sind weit von "Thinking outside the Inbox" entfernt.
 

Und natürlich hat Ben Schwan mit vielen seiner Aussagen absolut Recht; Es besteht die Gefahr zum Informationsjunkie zu werden. 300 - 400 RSS Einträge pro Tag sind einfach nicht zu konsumieren, selbst bei bestem Quer- und Schnelllesen. Der Ausschalter an Computer, Smart Phone hat wie schon zu Zeiten des Fernsehens seine Berechtigung. Ja, und auch der Versuch, unterschiedliche Informationskanäle gleichzeitig zu konsumieren, ist extrem fragwürdig. Bei einer solchen Informationsüberreizung ist nur eine partielle Wahrnehmung von Informationen möglich.
 
Hier stelle ich aber fest, dass man sich das antrainiert. Genau wie ich mir vor Jahren das Schnell- und Querlesen angewöhnt habe (böse Zungen sprechen von oberflächlich lesen), so beobachte ich jetzt eine selektive Wahrnehmung, wenn ich meine Tweets oder RSS Feeds durchgehe: Der Blick für den Informationsnugget, das mich interessiert. Und nein, ich will gar nicht wissen, was mir vielleicht durch die Lappen geht.
 
Doch hier erneut Stop: Wieder sollten wir nicht vom Informationsjunkie ausgehen und an die "normalen" Anwender - welcher Generation auch immer - denken. In der privaten Nutzung wird er meist mit den neuen Werkzeugen alleine gelassen und macht via "learning bei doing" seine Fehler. Man denke nur an die Erfahrungen mit E-Mail Spam und Viren, die viele Anwender privat leidvoll gemacht haben und wohl noch machen. Doch auch im Beruf, wird der Umgang mit E-mail selten trainiert. Welches Unternehmen weist seine Anwender in die Benutzung von E-Mail ein, damit E-Mail korrekt und effizient genutzt wird? Auch E-Mail kann einen ROI haben ...
 
Noch dringlicher ist es, die Einführung neuer Web 2.0 Tools im Unternehmen organisatorisch zu begleiten. Ich korrigiere mich, nicht zu begleiten sondern zu führen. Bei Web 2.0 im Unternehmen soll(te) ein ROI angestrebt werden. Die Einsatzgebiete gehören identifiziert, die Anwender in der Einführung begleitet und trainiert. Bei einem Enterprise 2.0 Projekt geht es nur sekundär um Technik, primär um möglichst nachvollziehbaren Nutzen und Arbeitserleichterung für die Anwender.

Posting auch im IBM Blue Blog sowie auf Posterous und Blogger erschienen.
Keine BewertungenBewertungen 0

Migration? Warum - und die Zukunft von E-Mail

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  microsoft migration google cloud lotus collaboration blueblog exchange saas | Kommentare (1)  |  Besuche (624)
Nun gibt es also auch ein Migrationsangebot, um Lotus Notes nach Google Apps zu migrieren. Nachdem Google dies schon für Microsoft-Produkte angekündigt hat, zieht man nun auch für Notes nach. Mir dem Migrationstool könne man E-Mails, Kalender- und Adresseinträge migrieren.

Aber so what? Wo liegt heute der Nutzen in der Migration eines E-Mail Systems?


Ich will von einem Fat Client auf einen Thin Client wechseln? Das können Kunden der IBM auch jetzt schon tun, indem sie die den Lotus iNotes, den Webclient für Notes, oder das neue LotusLive Webmail-Angebot nutzen. Lotus iNotes ist dabei die Option, mit der man Notes als E-Mail- und Anwendungs-Plattform beibehält.


Ich möchte meine E-Mail Lösung hosten lassen und nicht mehr selbst betreiben? Auch hier gibt es verschiedene Angebote der IBM. Unternehmen können Lotus Notes von IBM hosten lassen oder eben wiederum das neue LotusLive SaaS-Angebot nutzen.


Oder ich möchte E-Mail als Software as a Service benutzen? Hier bietet IBM unterdessen LotusLive iNotes, eine Webmail-Lösung an, die auf der zugekauften E-Mail-Technologie von Outblaze basiert. Outblaze bietet seit Jahren einen Webmail-Service in jeweils angepasster Umgebung für verschiedene andere Dienstleister, Hochschulen und Unternehmen an und soll – so die Daten von Januar 2009 - 40 Millionen Benutzer mit 480.000 Domains unterstützen.


LotusLive iNotes hat dabei technologisch nichts mit dem klassischen Lotus Notes-Angebot zu tun, sondern ist eine komplett unabhängige Webmail-Lösung. Und nein, LotusLive iNotes wird nicht Lotus Notes ersetzen, wie schon kolportiert wurde. Es ist eine weitere Option, die IBM seinen Kunden im Bereich E-Mail bietet. Die Namensgebung für die Produkte ist leider etwas verwirrend, deshalb nochmals hier eine Klarstellung:

  • Lotus Notes/Domino ist die klassische E-Mail- und Anwendungsplattform der IBM und bezeichnet auch den Thick Client.
  • Lotus iNotes ist der Web Client für Lotus Notes.
  • LotusLive Notes ist das Angebot, die Lotus Notes-Infrastruktur von IBM hosten zu lassen.
  • LotusLive iNotes ist das neue Webmail-Angebot der IBM, das komplett unabhängig von Lotus Notes ist.

Doch zurück zum Thema Migrationsangebot von Google. Solche Migrationsangebote vernachlässigen in hohem Maße das Thema Migration von Notes-Anwendungen. Lotus Notes/Domino ist nicht nur eine E-Mail-Lösung, sondern war auch immer eine Plattform für Anwendungen, von der Notes-basierenden CRM-Lösung bis zu Projektteamräumen. E-Mail ist vergleichsweise einfach zu migrieren. Anwendungen und Anwendungslogik sind es in aller Regel nicht. Hier bedeutet Migration meist, komplett neu entwickeln, also entsprechende Investitionen tätigen. Und das gilt für Google Apps ebenso wie für eine potentielle Migration auf Sharepoint. (Von IBM gibt es übrigens ein White Paper, in dem Google Apps und Lotus Live Engage, die neue cloud-basierte Collaboration-Lösung der IBM verglichen wird, ein Vergleich also, der über E-Mail hinausgeht.)


Zudem gibt es kaum Gründe, Notes-Anwendungen zu migrieren. Im Gegenteil. Notes erlebt eine erneute Blüte und Renaissance im Bereich Anwendungsentwickung. Technologisch wurde eine Menge getan, um attraktive Web 2.0-alike Anwendungen auf Basis Lotus Notes entwickeln zu können. Hier sei nur das Stichwort XPages genannt, das Ed Brill in seinem Blog kommentiert.


Gerade auch die Analysten sehen Notes wieder vorne. In der aktuellen Gartneranalyse von Matt Cain vom Juni 09 „Beyond E-Mail: Does E-Mail Have a Future, and Why Should You Care?“ wird Lotus Notes und die auf Eclipse basierende Architektur überaus positiv bewertet: „E-Mail braucht eine Plug-in Architektur, um Generationswechsel zu überleben. Die Zukunft von E-Mail ist … Atemzug … Lotus Notes?"


Cain weist insbesondere darauf hin, dass mit Lotus Notes Collaboration-Lösungen entwickelt werden können, die Kommunikations- und Collaboration-Funktionen kontextsensitiv zur Verfügung stellen. Fazit: Lotus Notes ist weiter state-of-the-art, vielleicht heute mehr denn je, um Lösungen „Beyond E-Mail“ und „Beyond Office“ zu bauen. Wo ist also der Business Case für eine Migration?


Darauf verweist auch Bill Pray von der Burton Group, der auf Zdnet.de zitiert werden: "Die Leute von Google müssen der Zielgruppe, den Unternehmenskunden von IBM, klar machen, dass sie die Besten sind, wenn es darum geht, die Probleme von SaaS-Mail zu lösen - zum Beispiel Sicherheit, Compliance, gesetzliche Vorschriften, Transparenz, Datenhaltung, Bandbreite, Administration und Provisioning.“ Schön, dass wenigstens die Kollegen von Zdnet nicht platt die Google-Mitteilung abgedruckt haben, sondern im Sinne ausgewogener Berichterstattung auch unabhängige Perspektiven eingebracht haben. Den Originalkommentar der Burton Group finden Sie hier.


Keine BewertungenBewertungen 0

n-tv: Video und Artikel zu "Nie wieder Behördengänge? Verwaltung übers Internet" bei Regio IT Aachen (Städteverbund Aachen)

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  smartercities blueblog verwaltung formulare portal government | Kommentare (0)  |  Besuche (381)
Tief im Westen, in Aachen, entsteht eine der modernsten Verwaltungen Deutschlands. Wenn es soweit ist, wird Geographie für die Bürger aber ohnehin keine Rolle mehr spielen: Vom Laptop aus ist jedes Amt nur einen Klick entfernt. Ein neues prozessorientiertes Verwaltungsportal macht es möglich."


Einen spannenden Artikel mit Video zu dem Projekt bei Regio IT Aachen (Städteverbund Aachen) finden Sie auf der n-tv Webseite. Natürlich handelt es sich um ein Projekt mit IBM Beteiligung.
Keine BewertungenBewertungen 0

Von Collaboration, Social Everywhere und Smarter Work ...

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  collaboration blueblog zusammenarbeit socialsoftware lotus smarterwork | Kommentare (0)  |  Besuche (400)
Auf Computerwoche.de ist dieser Tage ein Artikel zu Collaboration erschienen. Hier wurden von den Autoren Microsoft Sharepoint, Alfresco Share, Oracle Beehive und Lotus Quickr nebeneinander gestellt. Die Autoren haben korrekterweise in der Einleitung auf verschiedene Aspekte von Collaboration von Kommunikation bis zu Information Sharing hingewiesen. Jedoch behandelt der Artikel Werkzeuge, deren Schwerpunkt stark im Bereich Dokumenten Management und File Sharing liegt. Das Thema Collaboration hat sich aber in den letzten Monaten deutlich über den Aspekt dokumentenorienterte Zusammenarbeit hinaus entwickelt.
Keine BewertungenBewertungen 0

Vom Enterprise 2.0 zum „engagierten“ Unternehmen – Was bietet IBM LotusLive in der Cloud

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  blueblog webconferencing lotus web2.0 lotuslive enterprise2.0 cloud | Kommentare (0)  |  Besuche (360)
Cloud Computing sei in Deutschland noch nicht angekommen, so wird eine kürzlich durchgeführte Umfrage von IDC in der Computerwoche zitiert. Ein Grund dafür sei die Verwirrung der Anwenderunternehmen, was denn eigentlich in der Cloud geboten werde. „Cloud-Anbieter müssen informieren“, so lautet die Zwischenüberschrift in der gedruckten Ausgabe der Computerwoche. Sicherlich eine absolut korrekte Aussage, die gerade auch für IBM und viele IBM'er gilt, die das Thema viel zu kompliziert in den Markt tragen, statt die bereits jetzt oder in Kürze vorhandenen Software Services von LotusLive zu vermarkten.

Was bietet nun LotusLive? Zum Posting im IBM Blue Blog
Keine BewertungenBewertungen 0

Über den Wolken - Das Enterprise 2.0 nutzt Web 2.0-Mechanismen mit Kunden und Lieferanten

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  socialsoftare lotus ucc uc collaboration blueblog unifiedcommunication enterprise20 lotuslive web20 | Kommentare (0)  |  Besuche (470)
Vorgestern saß ich mit Björn Negelmann zusammen und wir diskutierten, ob die Enterprise 2.0-Welle bereits abebbt. Momentan scheinen viele, die das Wort und Konzept vertreten haben, abzutauchen oder sie verlieren sich in akademischen Diskussionen. Der Glaube daran, dass es das Enterprise 2.0 in der Krise geben kann oder dass damit Geld zu verdienen ist, scheint zu schwinden. Sicherlich eng damit verwoben ist, wie man Enterprise-Projekte und den Return on Investment rechnen kann. Breitet sich da  (fälschlicherweise) ein Hauch von Resignation aus? Hier einige Gedanken zum Enterprise 2.0 über oder in der Wolke, in der Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten.
Keine BewertungenBewertungen 0

Unified Communication & Collaboration (UCC) gehört zum Enterprise 2.0

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  blueblog lotus connections ucc unifiedcommunication sametime enterprise20 uc enterprise2.0 | Kommentare (0)  |  Besuche (427)
Mike Gotta stellt in seinem Blog Collaborative Thinking Unified Communication (UC) – oder wie wir bei IBM sagen Unified Communication & Collaboration (UCC) – und Web 2.0-Funktionen nebeneinander. Anlass genug, über die Definition von Enterprise 2.0 nachzudenken. Ich halte es für zu kurz gegriffen, wenn heute die Einführung von Web 2.0-Funktionen wie Blogs, Wikis, Lesezeichen und soziale Netze in Unternehmen gleich Enterprise 2.0 bedeuten sollen. Da gehört mehr dazu, u.a. auch der unternehmenskulturelle Aspekt. Aber auch Unified Communication & Collaboration, effizientere Kommunikation und Zusammenarbeit sind Funktionen, die ein Enterprise 2.0 braucht. Instant Messaging, Webkonferenzen und auch Telefonie sind wichtige Bausteine der effizienten Kommunikation im Enterprise 2.0 und ergänzen Web 2.0- Funktionen. Um es in IBM-Produkten auszudrücken: Lotus Sametime und Lotus Connections sind eindeutig komplementär.

Das Original-Posting befindet sich im IBM Blue Blog.
Keine BewertungenBewertungen 0

IBM Blue Blog: Wie viele Profile denn noch? Vom Wahnsinn sozialer Netze

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  blueblog linkedin socialnetworks socialsoftware lotus xing sozialenetze connections facebook | Kommentare (0)  |  Besuche (744)
Xing ist mein bevorzugtes Netzwerk, über das ich geschäftliche Kontakte pflege, ganz einfach, weil es in Deutschland in der Geschäftswelt wohl am verbreitesten ist. Dann bin ich noch bei LinkedIn, gerade um auch um meine internationalen Kontakte nicht aus dem Auge zu verlieren. Dann wurde ich noch von Geschäftspartnern und Kollegen auf Plaxo und Naymz eingeladen. Und freundlich wie ich bin, habe ich diese Einladungen auch angenommen. Überall durfte ich ein Profil ausfüllen. Zu 90 % sind die Daten gleich. Und irgendwann in den vergangenen Monaten kam ich dann auch nicht umhin, ein Profil auf Facebook anzulegen, obwohl mir meine ganzen sozialen Netzwerke schon viel zu viel waren. Gegen Wer-kennt-wen und andere Netze wehre ich mich – noch.

Zum Posting auf IBM Blue Blog

P.S. Wie konnte ich nur im Artikel mein Profil hier auf EULUC vergessen.
Keine BewertungenBewertungen 0

Lotus im Gespräch mit Andreas Hiller (GIS) zur Lösung beim Robinson Club

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  lotus websphere blueblog gis portal quickr | Kommentare (0)  |  Besuche (544)
Keine BewertungenBewertungen 0

IBM Blue Blog: Schizophren – Ich bin ein bisschen „Bluna“ ...

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  enterprise2.0 lotus blueblog collaboration web2.0 ecm | Kommentare (0)  |  Besuche (579)
Ich habe heute morgen im Bad in den Spiegel geschaut – und zwei Gesichter gesehen. Offensichtlich bin ich schizophren. Meine zwei beruflichen ICH's kämpfen gegeneinander. Dr. Jekyell and Mr. Hyde. Na ja, vielleicht doch falsches Bild, denn meine ICH's sind im Grunde genommen beide nicht „schlecht“ oder mörderisch. Ich bin Marketing Manager für Enterprise Content Management (ECM)-Portfolio der IBM und seit Juli vergangenen Jahres verantworte ich auch das Marketing für die Lotus Brand der IBM in Deutschland. Und ein Teil meines Jobs ist die Promotion unserer Web 2.0-Angebote für Unternehmen.

ECM verlangt Kontrolle. Das Web 2.0 ist durch Offenheit und auch Stückchen Anarchie gekennzeichnet. >>> Zu
m
eine ganz persönliche Psychoanalyse zwischen Web 2.0, Enterprise 2.0 und ECM im IBM Blue Blog
Keine BewertungenBewertungen 0

  • Anzeigen:   10
  • 20
  • 50
  • 100
  •  Elemente pro Seite
  • Zurück
  • Weiter
Zu Seite von 1 wechseln
Skip to main content link. Accesskey S
IBM Lotus Connections Hilfe Tools Produktinformation