Derzeit
sind sehr interessante Trends im Besc haffungsverhalten von
Unternehmen zu beobachten. Viele Unternehmen – gerade auch,aber
nicht nur im Finanz- und Versicherungssektor – scheinen fast
ausschließlich auf die Industrialisierung ihrer Prozesse zu
fokussieren und auch dort Geld in Technologie investieren zu wollen.
Der Trend, auch in der Nicht-Industrie Verfahrensweisen und Prozesse
analog zurr Industrie anwenden zu wollen, um so zu einer
Standardisierung, Beschleunigung und Kostensenkung zu kommen, ist
sicher kein neuer. Schon seit Jahren wird das Thema in der
Fachliteratur und auf den entsprechenden Veranstaltungen behandelt.
Ich habe selbst desöfteren noch zu meinen FileNet-Zeiten über
die Industrialisierung im Bankensektor referiert, geschrieben und
einige unserer damaligen Kundenbeispiele vorgestellt. Nur
drängt sich mir gerade heute der Eindruck auf, daß
angesichts der Wirtschafts- und gerade auch Bankenkrise nur noch das
Thema Kostensenkung und Prozessoptimierung im Fokus ist. Das ist auch
sicher ein enorm wichtiges Thema, das weiter vorangetrieben werden
muss. Jedoch dürfen andere wichtige Themen dabei nicht aus den
Augen verloren werden. Eines dieser wichtigen Themen ist für
mich der Bereich Service und Kundendienst. Ich habe sehr stark den
Eindruck, daß dieser zunehmend schlechter wird. Viele
Unternehmen haben ihren Kundendienst in Call Center, oft in eigene
Einheiten ausgelagert oder outgesourced. Oft sitzen die Call Center
in anderen Ländern oder gar Kontinenten. Auch hier wurden und
werden die Prozesse optimiert. Dabei scheint mir oft die Kundennähe
und auch das Wissen der Call Center-Mitarbeiter über Umfang und
Leistungen des Unternehmens und seiner Prozesse verloren zu gehen.
Auch scheinen die rigiden Vorgaben und Prozesse es den dortigen
Mitarbeitern oft schwierig zu machen, dem Kunden wirklich zu helfen.
Persönlich
erfahre ich das gerade in zwei Situationen: Eine Fluglinie schafft es
seit Februar diesen Jahres nicht, mir meine neue Kundenkarte
zuzustellen. Ich musste einen Statuswechsel in der Kundenkarte
hinnehmen, da ich nicht mehr so oft fliege, und habe in diesem Zuge
meine einstmals enthaltene Kreditkarte gekündigt, da ich im
neuen Status dafür Geld zahlen sollte. Die neue Karte wird mir
konsequent nicht zugestellt, obwohl ich mehrmals angerufen und diese
– wie gewünscht - auch schriftlich angefordert habe. Die
Zusendung der neuen Karte wurde mir sogar bestätigt. Nur
angekommen ist sie nie. Die durchaus freundlichen Mitarbeiter am
Flughafen sind nicht in der Lage, mir zu helfen, da die Kartenfirma
ein eigenständiges Unternehmen sei. Zehn Monate sind ins Land
gegangen, ohne daß das Problem gelöst wurde. Keiner fühlt
sich zuständig. Meine Kundenanfrage scheint durch den Rost
gefallen zu sein. Im
zweiten Fall kämpfe ich mit meinem Telekommunikations Provider.
Hier hatte ich eine technische Frage zur Konfiguration meines neuen
digitalen Fernsehens und zur Lieferung, die ich bekommen habe. Die
Frage habe ich vergangene Woche abgesetzt. In einer E-Mail versprach
mir ein Support-Mitarbeiter Hilfe. Seitdem ist nichts mehr geschehen.
So was nennt man Kundenservice? Das Telefonmarketing des
Telekommunikationsproviders dagegen funktioniert sehr gut. Da
bekomme ich regelmäßig Anrufe. Wenn aber etwas verkauft
ist, scheint man als Kunde nicht mehr so wichtig zu sein. In
beiden Fällen gehe ich davon aus, daß die Call Center nach
standardisierten, kostenoptimierten Prozessen arbeiten. Entweder sind
die Mitarbeiter dort demotiviert, überlastet oder aber – und
das vermute ich in höhrem Maße – sie finden die
notwendigen Informationen nicht oder können nicht aus ihren
hochstandardisierten Prozessen ausbrechen. Wobei ich nicht glaube,
daß meine Anliegen dermaßen besonders und komplex sind.
Prozessoptimierung ist notwendig . Keine Frage. Dabei darf aber nicht
vergessen werden, daß es auch Ausnahmen gibt, die schon lange
bekannte Ausnahmebehandlung in Prozessen. Diese Ausnahmen müssen
möglich sein, um in meinen Beispielen wirklich guten
Kundenservice zu bieten. Fälle, die nicht nach dem
08/15-Verfahren abzuwickeln sind, müssen aus dem Standardprozess
herausgelöst, jemanden zugeordnet werden, der dann die
Verantwortung und die Chancen hat, die Fälle in Zusammenarbeit
mit Fachleuten zu lösen. Im Sinne von Kundenbinung und
Kundendienst. Technologisch
geht es hier darum, Business Process Management und Werkzeuge zur
Collaboration (zur Zusammenarbeit) und zum Wissensmanagement
miteinander intelligent zu kombinieren. Die Mitarbeiter, bei denen
nicht nach dem Standardverfahren abwickelbare Prozesse anfallen,
müssen die Möglichkeit haben, sowohl Wissen und wie auch
Fachleute zu identifizieren, die bei der Lösung von Problemen
helfen. Und sie müssen die Chance haben, ihre Erfahrung bei der
Lösung zu dokumentieren, damit andere später von diesem
Wissen profitieren. Das bedeutet einerseits, daß eine
Wissensplattform da sein sollte, die leicht recherchierbar, bedienbar
und inhaltlich erweiterbar sein muss. Technologien wie Wikis und
Blogs bieten sich hier idealerweise an. Dort kann man Wissen leicht
finden und auch selbst eingeben. Daneben ist es wichtig, daß
der Sachbearbeiter möglichst leicht einen oder mehrere Fachleute
identifizieren und mit ihnen kommunizieren kann, die ihm bei der
Lösung eines Problems helfen. Hier sprechen wir dann von
Profilen, über die Experten identifiziert werden können,
und modernen Kommunikationsmöglichkeiten, um diesen Fachleuten
direkt und unkompliziert zu kommunizieren, beispielsweise per in die
Sachbearbeitung integrierter Telefonie- oder Chatfunktionalität. Solche
Funktionen, wie eben beschrieben, sind klassische Funktionen von
Social Software, Enterprise 2.0 und Unified Communication & Collaboration (UCC). Sie helfen – neben klarer Zuständigkeit
und Organisation - bei der Bearbeitung nicht nur von
Ausnahmeprozessen. Ich glaube auch, daß solche Funktionen in
vielen normalen, standardisierten Prozessen ebenso wichtig und
nützlich sind, da Informationen und Wissen leichter zugreifbar
und Kommunikation schneller, effizienter und kostengünstiger
abgewickelt werden kann. Daß neben den „Production Workern“
auch Knowledge Worker – also Stabsabteilungen wie Personal.
Marketing oder Training – diese Funktionen unbedingt brauchen, um
in der Informationsflut effizient arbeiten zu können, sollte eh
klar sein. Wichtig ist es, daß Unternehmen und
Investitionsentscheider verstehen, daß Business Process
Management Werkzeuge zur effizienten Zusammenarbeit (Collaboration)
und Kommunikation braucht, um wirkliche Produktivitätssteigerungen
zu erzielen – und vor allem den Kunden nicht zu vergessen, der sich
heutzutage doch oft verloren und allein gelassen fühlt. Trotz
aller verbalen Bekundungen, wie wichtig guter Kundendienst sei.
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Gartner
expects that managing users’ transition from a file-orientation to Web
2.0 approach will be a major challenge for organisations.
“There are fundamental differences between
working styles that are file-oriented and document-based and those that
are Web 2.0 and browser-based,” Jeff Mann, research vice president at
Gartner.
Sicherlich ein wichtiges Thema: "Konventionelle" datei- und
dokumentenorientierte Arbeit mit Office-Suites am PC versus Arbeit im
Web 2.0-Stil mit Wikis, Blogs und synchronem Arbeiten an Informationen.
Sicher wird sich die Arbeitsweise wandeln, aber Gartners Prognose
scheint mir im genannten Zeitrahmen bis 2013 sehr gewagt.
Und hinter allem schwebt für einige Collaboration-Szenarien durchaus
auch die Frage nach Governance, Compliance & Risk Management.
Dateien und Dokumente kann ich mittels Archivierung, besser Records
Management im Lebenszyklus verwalten. Und auch für E-Mails geht das.
Gleichzeitiges Arbeiten an Informationen im Web 2.0-Stil scheint mir
neue Herausforderungen an Records Management zu stellen, über die noch
intensiver nachgedacht werden muss.
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An extremely interesting blog posting of Andrew McAfee on Cloud Computing. A few quotes, which did impress me: "...
the analogies between electrification and cloud computing are very
tight ones, and are highly relevant for anyone trying to understand how
the corporate cloud is going to play out." "So
based in part on what I’ve learned about electrification, here’s are my
predictions about the move by businesses to cloud computing: It’s going
to be a long transition, but an inexorable one."
"And
business owners who ignore this transition or choose not to participate
in it will eventually find themselves constrained and left behind to
the same extent as factory owners who sat out electrification." I
do completely agree, that Cloud Computing is going to change the IT
world in a radical way. We are in the very early stages of getting a
clue of the change. Still pur brain sticks with on-premise solutions,
not considering Cloud-based solutions. Cloud computing is a challenge,
but is an opportunity, too. LotusLive is a great example of the
benefits, companies can gain very fast from Cloud solutions - not only
the big ones, but in particular SMB.
_________________
"...
die Analogien zwischen Elektrifizierung und Cloud Computing sind sehr
enge, und sie sind sehr relevant für jeden, der verstehen will, welche
Rolle die Unternehmens Cloud spielen wird."
"Basierend
auf dem, was ich über Elektrifizierung gelernt habe, hier meine
Voraussagen, wie sich Unternehmen hin zu Cloud Computing bewegen
werden: Es wird ein langer Weg, aber ein unaufhaltsamer."
"Und
Geschäftsinhaber, die diese Bewegung ignorieren oder es vorziehen,
nicht daran teilzuhaben, werden sich auf kurz oder lang genauso
abgehängt und zurückgelassen fühlen, wie es Fabrikbesitzer waren, die
die Elektrifizierung aussitzen wollten."
Ich
kann nur komplett zustimmen, dass Cloud Computing die Welt der IT
radikal ändern wird. Wir beginnen gerade erst, diese Veränderungen zu
verstehen. Noch immer denken wir meist an die traditionellen
Inhouse-Lösungen, statt Cloud-Lösungen in Betracht zu ziehen, Cloud
Computing hat Herausforderungen, ist aber auch eine Chance. LotusLive
ist ein hervorragendes Beispiel für die Vorteile, die Unternehmen
schnell aus Cloud-basierten Lösungen ziehen können - und nicht nur
Grossunternehmen, gerade auch der Mittelstand.
Posting auch im IBM Blue Blog, auf Posterous und auf Blogger erschienen.
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Ben Schwan hat in der Wirtschaftswoche einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema Komm unikationsverhalten unter dem Titel "Einfach mal abschalten"
veröffentlicht. Er geht auf die Informationsflut ein, die heute auf den
normalen Benutzer einprasseln kann. Ich spreche hier bewusst von
"kann", denn ich glaube die Art, wie Informationen konsumiert werden,
ist einerseits oft noch eine Generationsfrage, andererseits eine Frage,
wer welche Medien benutzt, Typische Szenen zuhause: Meine Frau und ich
sitzen auf dem Sofa oder Balkon. Sie hat eine Zeitschrift, Kopien oder
ein Buch in der Hand, ich den Macbook auf dem Schoss. Typischer Satz: "Du hängst ja schon wieder (oder immer noch) vor der Kiste".
Sie holt sich Ihre Informationen größtenteils in gedruckter Form. Ich
beziehe meine Informationen unterdessen weitgehend über das Netz, in
hohem Maße per RSS Feeds.
RSS-Feed ist ein weiteres gutes Stichwort. Vor einigen Monaten war ich mit dem Kollegen Thorsten Zoerner auf einem Termin. Dabei ging es um Online Communities und der Funktionen. Wir haben dort Lotus Connections
vorgestellt und ich habe erzählt, dass man Blogeinträge und anderen
Infos per RSS Feed abonnieren, sich im E-Mail Programm oder im News
Reader anzeigen lassen kann. Es kam von einem anwesenden Manager die
Frage: "Was sind denn RSS Feeds?"
Was
will ich damit sagen: Wir sollten bei weitem nicht überschätzen, wie
weit Web 2.0 Tools und Kanäle verbreitet sind. Viele Baby Boomer (und
nicht nur die) sind noch lange nicht im Web 2.0 und man kann sich
durchaus die Frage stellen, ob sie jemals dort ankommen werden.
Überträgt man diese Beobachtung auf die Einführung von Web 2.0 Tools im
Unternehmen, auf Enterprise 2.0 Projekte, so wird deutlich,wie
sorgfältig Anwender aller Generationen an Web 2.0 Funktionen
herangeführt werden müssen. Viele leben heute immer noch maximal "in
der Inbox", im E-Mail-Postgang und sind weit von "Thinking outside the Inbox" entfernt.
Und
natürlich hat Ben Schwan mit vielen seiner Aussagen absolut Recht; Es
besteht die Gefahr zum Informationsjunkie zu werden. 300 - 400 RSS
Einträge pro Tag sind einfach nicht zu konsumieren, selbst bei bestem
Quer- und Schnelllesen. Der Ausschalter an Computer, Smart Phone hat
wie schon zu Zeiten des Fernsehens seine Berechtigung. Ja, und auch der
Versuch, unterschiedliche Informationskanäle gleichzeitig zu
konsumieren, ist extrem fragwürdig. Bei einer solchen
Informationsüberreizung ist nur eine partielle Wahrnehmung von
Informationen möglich. Hier stelle ich aber fest, dass man sich
das antrainiert. Genau wie ich mir vor Jahren das Schnell- und
Querlesen angewöhnt habe (böse Zungen sprechen von oberflächlich
lesen), so beobachte ich jetzt eine selektive Wahrnehmung, wenn ich
meine Tweets oder RSS Feeds durchgehe: Der Blick für den
Informationsnugget, das mich interessiert. Und nein, ich will gar nicht
wissen, was mir vielleicht durch die Lappen geht. Doch
hier erneut Stop: Wieder sollten wir nicht vom Informationsjunkie
ausgehen und an die "normalen" Anwender - welcher Generation auch immer
- denken. In der privaten Nutzung wird er meist mit den neuen
Werkzeugen alleine gelassen und macht via "learning bei doing" seine
Fehler. Man denke nur an die Erfahrungen mit E-Mail Spam und Viren, die
viele Anwender privat leidvoll gemacht haben und wohl noch machen. Doch
auch im Beruf, wird der Umgang mit E-mail selten trainiert. Welches
Unternehmen weist seine Anwender in die Benutzung von E-Mail ein, damit
E-Mail korrekt und effizient genutzt wird? Auch E-Mail kann einen ROI haben ... Noch
dringlicher ist es, die Einführung neuer Web 2.0 Tools im Unternehmen
organisatorisch zu begleiten. Ich korrigiere mich, nicht zu begleiten
sondern zu führen. Bei Web 2.0 im Unternehmen soll(te) ein ROI
angestrebt werden. Die Einsatzgebiete gehören identifiziert, die
Anwender in der Einführung begleitet und trainiert. Bei einem
Enterprise 2.0 Projekt geht es nur sekundär um Technik, primär um
möglichst nachvollziehbaren Nutzen und Arbeitserleichterung für die
Anwender.
Posting auch im IBM Blue Blog sowie auf Posterous und Blogger erschienen.
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Nun gibt es also auch ein Migrationsangebot, um Lotus Notes nach Google Apps zu migrieren. Nachdem Google dies schon für
Microsoft-Produkte angekündigt hat, zieht man nun auch für
Notes nach. Mir dem Migrationstool könne man E-Mails, Kalender-
und Adresseinträge migrieren. Aber so what? Wo
liegt heute der Nutzen in der Migration eines E-Mail Systems?
Ich will von
einem Fat Client auf einen Thin Client wechseln? Das können
Kunden der IBM auch jetzt schon tun, indem sie die den Lotus iNotes,
den Webclient für Notes, oder das neue LotusLive Webmail-Angebot
nutzen. Lotus iNotes ist dabei die Option, mit der man Notes als
E-Mail- und Anwendungs-Plattform beibehält.
Ich möchte
meine E-Mail Lösung hosten lassen und nicht mehr selbst
betreiben? Auch hier gibt es verschiedene Angebote der IBM.
Unternehmen können Lotus Notes von IBM hosten lassen oder eben
wiederum das neue LotusLive SaaS-Angebot nutzen.
Oder
ich möchte E-Mail als Software as a Service benutzen? Hier
bietet IBM unterdessen LotusLive iNotes, eine Webmail-Lösung an,
die auf der zugekauften E-Mail-Technologie von Outblaze basiert.
Outblaze bietet seit Jahren einen Webmail-Service in jeweils
angepasster Umgebung für verschiedene andere Dienstleister,
Hochschulen und Unternehmen an und soll – so die Daten von Januar
2009 - 40 Millionen Benutzer mit 480.000 Domains unterstützen.
LotusLive iNotes
hat dabei technologisch nichts mit dem klassischen Lotus
Notes-Angebot zu tun, sondern ist eine komplett unabhängige
Webmail-Lösung. Und nein, LotusLive iNotes wird nicht Lotus
Notes ersetzen, wie schon kolportiert wurde. Es ist eine weitere
Option, die IBM seinen Kunden im Bereich E-Mail bietet. Die
Namensgebung für die Produkte ist leider etwas verwirrend,
deshalb nochmals hier eine Klarstellung:
- Lotus
Notes/Domino ist die klassische E-Mail- und Anwendungsplattform der
IBM und bezeichnet auch den Thick Client.
- Lotus
iNotes ist der Web Client für Lotus Notes.
- LotusLive
Notes ist das Angebot, die Lotus Notes-Infrastruktur von IBM hosten
zu lassen.
- LotusLive
iNotes ist das neue Webmail-Angebot der IBM, das komplett unabhängig
von Lotus Notes ist.
Doch zurück
zum Thema Migrationsangebot von Google. Solche Migrationsangebote
vernachlässigen in hohem Maße das Thema Migration von
Notes-Anwendungen. Lotus Notes/Domino ist nicht nur eine
E-Mail-Lösung, sondern war auch immer eine Plattform für
Anwendungen, von der Notes-basierenden CRM-Lösung bis zu
Projektteamräumen. E-Mail ist vergleichsweise einfach zu
migrieren. Anwendungen und Anwendungslogik sind es in aller Regel
nicht. Hier bedeutet Migration meist, komplett neu entwickeln, also
entsprechende Investitionen tätigen. Und das gilt für
Google Apps ebenso wie für eine potentielle Migration auf
Sharepoint. (Von IBM gibt es übrigens ein White Paper, in dem Google Apps und Lotus Live Engage, die neue
cloud-basierte Collaboration-Lösung der IBM verglichen wird, ein
Vergleich also, der über E-Mail hinausgeht.)
Zudem
gibt es kaum Gründe, Notes-Anwendungen zu migrieren. Im
Gegenteil. Notes erlebt eine erneute Blüte und Renaissance im
Bereich Anwendungsentwickung. Technologisch wurde eine Menge getan,
um attraktive Web 2.0-alike Anwendungen auf Basis Lotus Notes
entwickeln zu können. Hier sei nur das Stichwort XPages genannt,
das Ed
Brill in seinem Blog kommentiert.
Gerade
auch die Analysten sehen Notes wieder vorne. In der aktuellen
Gartneranalyse von Matt Cain vom Juni 09 „Beyond E-Mail: Does
E-Mail Have a Future, and Why Should You Care?“ wird Lotus Notes
und die auf Eclipse basierende Architektur überaus positiv
bewertet: „E-Mail braucht eine Plug-in Architektur, um
Generationswechsel zu überleben. Die Zukunft von E-Mail ist …
Atemzug … Lotus Notes?"
Cain
weist insbesondere darauf hin, dass mit Lotus Notes
Collaboration-Lösungen entwickelt werden können, die
Kommunikations- und Collaboration-Funktionen kontextsensitiv zur
Verfügung stellen. Fazit: Lotus Notes ist weiter
state-of-the-art, vielleicht heute mehr denn je, um Lösungen
„Beyond E-Mail“ und „Beyond Office“ zu bauen. Wo ist also der
Business Case für eine Migration?
Darauf
verweist auch Bill Pray von der Burton Group, der auf Zdnet.de
zitiert werden: "Die Leute von Google müssen der
Zielgruppe, den Unternehmenskunden von IBM, klar machen, dass sie die
Besten sind, wenn es darum geht, die Probleme von SaaS-Mail zu lösen
- zum Beispiel Sicherheit, Compliance, gesetzliche Vorschriften,
Transparenz, Datenhaltung, Bandbreite, Administration und
Provisioning.“ Schön, dass wenigstens die Kollegen von Zdnet
nicht platt die Google-Mitteilung abgedruckt haben, sondern im Sinne
ausgewogener Berichterstattung auch unabhängige Perspektiven
eingebracht haben. Den Originalkommentar der Burton Group finden Sie
hier.
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Tief im Westen, in Aachen, entsteht eine der modernsten Verwaltungen
Deutschlands. Wenn es soweit ist, wird Geographie für die Bürger aber
ohnehin keine Rolle mehr spielen: Vom Laptop aus ist jedes Amt nur
einen Klick entfernt. Ein neues prozessorientiertes Verwaltungsportal
macht es möglich."
Einen spannenden Artikel mit Video zu dem Projekt bei Regio IT Aachen (Städteverbund Aachen) finden Sie auf der n-tv Webseite. Natürlich handelt es sich um ein Projekt mit IBM Beteiligung.
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Auf Computerwoche.de ist dieser Tage ein Artikel zu Collaboration erschienen. Hier wurden von den Autoren Microsoft Sharepoint, Alfresco
Share, Oracle Beehive und Lotus Quickr nebeneinander gestellt. Die
Autoren haben korrekterweise in der Einleitung auf verschiedene Aspekte
von Collaboration von Kommunikation bis zu Information Sharing
hingewiesen. Jedoch behandelt der Artikel Werkzeuge, deren Schwerpunkt
stark im Bereich Dokumenten Management und File Sharing liegt. Das
Thema Collaboration hat sich aber in den letzten Monaten deutlich über
den Aspekt dokumentenorienterte Zusammenarbeit hinaus entwickelt.
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Cloud Computing sei in Deutschland noch nicht angekommen, so wird eine kürzlich durchgeführte Umfrage von IDC in der Computerwoche zitiert. Ein Grund dafür sei die Verwirrung der Anwenderunternehmen,
was denn eigentlich in der Cloud geboten werde. „Cloud-Anbieter müssen
informieren“, so lautet die Zwischenüberschrift in der gedruckten
Ausgabe der Computerwoche. Sicherlich eine absolut korrekte Aussage,
die gerade auch für IBM und viele IBM'er gilt, die das Thema viel zu
kompliziert in den Markt tragen, statt die bereits jetzt oder in Kürze
vorhandenen Software Services von LotusLive zu vermarkten.
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Vorgestern saß ich mit Björn Negelmann zusammen
und wir diskutierten, ob die Enterprise 2.0-Welle bereits abebbt.
Momentan scheinen viele, die das Wort und Konzept vertreten haben,
abzutauchen oder sie verlieren sich in akademischen Diskussionen. Der
Glaube daran, dass es das Enterprise 2.0 in der Krise geben kann oder
dass damit Geld zu verdienen ist, scheint zu schwinden. Sicherlich eng
damit verwoben ist, wie man Enterprise-Projekte und den Return on
Investment rechnen kann. Breitet sich da (fälschlicherweise) ein Hauch
von Resignation aus? Hier einige Gedanken zum Enterprise 2.0 über oder in der Wolke, in der Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten.
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Mike Gotta stellt in seinem Blog Collaborative Thinking Unified Communication (UC) – oder wie wir bei IBM sagen Unified Communication &
Collaboration (UCC) – und Web 2.0-Funktionen nebeneinander. Anlass
genug, über die Definition von Enterprise 2.0 nachzudenken. Ich halte
es für zu kurz gegriffen, wenn heute die Einführung von Web
2.0-Funktionen wie Blogs, Wikis, Lesezeichen und soziale Netze in
Unternehmen gleich Enterprise 2.0 bedeuten sollen. Da gehört mehr dazu,
u.a. auch der unternehmenskulturelle Aspekt. Aber auch Unified Communication &
Collaboration, effizientere Kommunikation und Zusammenarbeit sind
Funktionen, die ein Enterprise 2.0 braucht. Instant Messaging,
Webkonferenzen und auch Telefonie sind wichtige Bausteine der
effizienten Kommunikation im Enterprise 2.0 und ergänzen Web 2.0-
Funktionen. Um es in IBM-Produkten auszudrücken: Lotus Sametime und
Lotus Connections sind eindeutig komplementär.
Das Original-Posting befindet sich im IBM Blue Blog.
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Xing ist mein bevorzugtes Netzwerk, über das ich geschäftliche
Kontakte pflege, ganz einfach, weil es in Deutschland in der
Geschäftswelt wohl am verbreitesten ist. Dann bin ich noch bei
LinkedIn, gerade um
auch um meine internationalen Kontakte nicht aus dem Auge zu
verlieren. Dann wurde ich noch von Geschäftspartnern und
Kollegen auf Plaxo und
Naymz eingeladen. Und
freundlich wie ich bin, habe ich diese Einladungen auch angenommen.
Überall durfte ich ein Profil ausfüllen. Zu 90 % sind die
Daten gleich. Und irgendwann in den vergangenen Monaten kam ich dann
auch nicht umhin, ein Profil auf Facebook
anzulegen, obwohl mir meine ganzen sozialen Netzwerke schon viel zu
viel waren. Gegen Wer-kennt-wen und andere Netze wehre ich
mich – noch.
Zum Posting auf IBM Blue Blog
P.S. Wie konnte ich nur im Artikel mein Profil hier auf EULUC vergessen.
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Ich
habe heute morgen im Bad in den Spiegel geschaut – und zwei
Gesichter gesehen. Offensichtlich bin ich schizophren. Meine zwei
beruflichen ICH's kämpfen gegeneinander. Dr. Jekyell and Mr.
Hyde. Na ja, vielleicht doch falsches Bild, denn meine ICH's sind im
Grunde genommen beide nicht „schlecht“ oder mörderisch. Ich
bin Marketing Manager für Enterprise Content Management
(ECM)-Portfolio der IBM und seit Juli vergangenen Jahres verantworte
ich auch das Marketing für die Lotus Brand der IBM in
Deutschland. Und ein Teil meines Jobs ist die Promotion unserer Web
2.0-Angebote für Unternehmen. ECM
verlangt Kontrolle. Das Web 2.0 ist durch Offenheit und auch
Stückchen Anarchie gekennzeichnet. >>> Zu meine ganz persönliche Psychoanalyse zwischen Web 2.0, Enterprise 2.0 und ECM im IBM Blue Blog
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