Alle Einträge mit dem Tag e-mail
"The transaction costs of
interpersonal communication have fallen below zero: It costs more to
leave the stream than to stay in it. The approaching Wave promises us
the best of both worlds: the realtime immediacy of the phone call with
the easy broadcasting capacity of email. Which is also, as we'll no
doubt come to discover, the worst of both worlds. Welcome to the
conference call that never ends. Welcome to Wave hell."
Ein sehr interessantes Posting zum Thema synchrone und asynchrone
Kommunikation und die Hysterie, die gerade um Wave gemacht wird. Es
wird der Anschein verbreitet, als ob Echtzeitkommunikation per Instant
Messaging oder eben anderen Tools die asynchrone Kommunikation
verdrängt.
Ich glaube, die Wahrheit liegt darin, die verschiedenen Werkzeuge ganz bewusst einzusetzen:
- Instant Messaging, um schnell in Echtzeit etwas nachfragen und austauschen zu können.
- Online Webkonferenzen, um Echzeit auch adhoc zusammenkommen und diskutieren zu können.
- Telefon gesteuert durch Unified Communication-Fähigkeiten, mit der
ich meine Errreichbarkeit (und auch Nicht-Erreichbarkeit) gezielt
steuern kann.
- Blogs, Wikis, Communities, Teamräume, Dokumentenbibliitheken (mehr
als File Shares), um Informationen und Wissen asynchron wieder
verwertbar zu machen.
- E-Mail als komfortable Art Post zuzustellen, die ich in Ruhe lesen,
verarbeiten und (hoffentlich) nicht sofort beantworten muss.
Es wird sicher nicht einfacher, weil das Bewusstsein für all diese
Möglichkeiten und der Verhaltenskodex, wie ich sie benutze,
herausgebildet und gelernt werden muss. Denn sonst enden wir wirklich
in der ewigen Telefonkonferenz, in E-Mail-Hölle, Endloschat,
gleichzeitig klingelnden Telefonen und der gar nicht so perfekten Welle.
So, ich muss jetzt aufhören Mein Arbeitstag beginnt. Heute nur 5 Telefonkonferenzen.
P.S. Danke an die Computerwoche, die mich auf dieses Posting von Nicholas Carr aufmerksam gemacht hat.
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Zwar beruht die Forrester Studie zu The State of the Workforce Technology Adoption 2009 auf Umfragen im amerikanischen Markt, aber ich halte die Statistiken für höchst interessant:
Demzufolge
dominieren E-Mail und Browser als Werkzeuge, die am häufigsten genutzt
werden. Der gemeine Anwender arbeitet noch immer primär mit E-Mail,
Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Der Browser und das Intranet
Portal haben an Bedeutung gewonnen und scheinen etabliert zu sein.
"Neue" Technologien wie Instant Messaging. Web Conferencing, Soziale
Netze oder auch File Sharing fallen deutlich ab, d.h. sind bei weitem
noch nicht adaptiert.
ReadWriteWeb kommentiert zum Real Time Enterprise:
For
example, a next generation email application may have its own incoming
activity stream, allowing information to be pulled out of the black
hole that we know as the inbox.
Da
muss ich natürlich an das Activity-Modul von Lotus Connections denken,
was sich ja auch in Lotus Notes einklinkt. Activities in Kombination
mit Notes zeigt auch hier den Weg. Alex Williams von ReadWriteWeb
sollte sich das mal anschauen ... Da scheint eine Bildungslücke zu
existieren. Interessant auch - so ReadWriteEnterprise -, dass die
meisten Anwender weiter Desktop Computer nutzen (keine Notebooks) und
es daneben einen starken Trend zu Smart Phones gibt.
Interessant
auch die folgende Statistik, die zeigt, dass Web 2.0 Mechanismen von
den Anwendern gewünscht werden, auch wenn das Werkzeugset noch nicht am
Arbeitsplatz etabliert ist:
Danke an Jörg Wiitkewitz und ReadWriteEnterprise für Ihre Publikationen, wodurch ich auf die Statistiken gestossen bin. Der Originalreport von Forrester kann wohl hier erworben werden. Die Überschrift des 1. Kapitel des Inhaltsverzeichnisses finde ich besonders schön. Ich bin ein Cowboy ...:
Devices Are To iWorkers As Horses Are To Cowboys When It Comes To App Addiction, Email Reigns Information Work = Retrieve, Read, Write, Repeat Full Productivity Suites Are For Some iWorkers Only Real-Time Collaboration Tools Have Stalled Out Location Flexibility = Mobility + Access Intranet Portals Need Search To Thrive Gen Y Values Mobility Over Web 2.0 At Work Gen X Leads In Social Computing At Work
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Nachdem Kollege und Kumpel Banedon Zoernert angefragt hat: Eine Testversion von LotusLive iNotes kann man derzeit hier beantragen- und dazu noch etwas gewinnen. Alternativ kann eine 30 Tage Testversion auch über www.lotuslive.com beantragt werden. Und eine komplett an die Unternehmensbedürfnisse von Nokia angepasste Version findet man unter www.nokia.com/email oder https://mail.ovi.com/. Hier kann man sich (wohl nicht nur als Nokia-Kunde) ein kostenloses E-Mail Konto einrichten.
Den
Vergleich mit Gmail halte ich übrigens für teilweise falsch. LotusLive
iNotes ist für den Einsatz in und für Unternehmen optimiert. Gmail in
weiten Teilen ein E-Mail Service für den Privatanwender. Die aktuelle Pressemitteilung zum Launch von LotusLive iNotes findet man unter dem Titel IBM Pressemitteilung 2009: IBM bietet Webmail für Unternehmen und IT-Support-Services aus der Cloud - Nokia, Panasonic und Dow Chemical nutzen die neuen Services bereits auch hier.
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LotusLive iNotes, das neue cloud-basierte E-Mail-Angebot der IBM, geht jetzt in den Markt. Aus meiner Sicht ist folgender Punkt besonders wichtig: LotusLive iNotes muss nichts mit Lotus Notes zu tun haben. Es ist ein komplett unabhängiges Angebot und kann als eigenständiges Webmail-Angebot genutzt werden. Die Namensgebung könnte hier verwirren (und hat auch bereits den ein oder anderen Analysten verwirrt). LotusLive iNotes basiert auf der zugekauften Lösung von Outblaze und ist schon seit einiger Zeit (bisher über Outblaze) mit einer signifikanten Zahl von 40 Millionen Benutzern im Markt. Am morgigen Tag werden auch prominente Kunden bekanntgegeben, die das Angebot bereits nutzen. Die Lösung kann also für sich genutzt oder aber mit bestehenden E-Mail-Umgebungen kombiniert werden. In solchen Szenarien geht IBM davon aus, dass dann "Power User" einen vollen Collaboration-Client wie Lotus Notes nutzen. Die Notes-Server können dabei im Unternehmen stehen oder gehostet werden. Anwender, die nur E-Mail und Kalender brauchen, sogenannte "Boundary Workers", arbeiten mit LotusLive iNotes, direkt aus der Wolke. Übrigens ist durchaus auch eine gemischte Microsoft Exchange und LotusLive iNotes-Umgebung denkbar. LotusLive iNotes kann davon profitieren, dass die Webmail-Umgebung von IBM angeboten wird. Hier hat IBM sicher einen Vertrauensvorsprung gegenüber anderen Anbietern, besonders in den IT-Abteilungen, die doch manchem "Gockel" nur privat trauen. Soviel zu LotusLive iNotes. Sicher noch wichtiger ist das Gesamtbild LotusLive - auf dem Weg zum Online Workplace. Aber darüber mehr in einem separaten Posting. LotusLive iNotes wurde unterdessen bereits in diversen deutschen Publikationen behandelt:
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„Die
Zukunft von E-Mail ist … Gedankenpause … Lotus Notes?" - So
wird Matt Cain von Gartner zitiert. Und die Aussage - so aus dem
Zusammenhang zitiert - ist eigentlich falsch. Es geht nicht nur um
E-Mail, nicht nur um das Versenden und Empfangen von Nachrichten oder
Terminverwaltung. Dies sind – Web 2.0 und Enterprise 2.0 hin oder
her – weiter extrem wichtige und unverzichtbare Funktionen. Doch
der E-Mail-Client der Zukunft ist in den meisten Fällen kein
puristischer E-Mail-Client, der nur diese Funktionen bietet. Ja, es
wird einige „Boundary Worker“ geben, die nur E-Mail und
vielleicht Termine brauchen. Diese Anwender werden zunehmend das
kostengünstigere Web Mail à la LotusLive iNotes nehmen.
Aber
die Mehrheit der Anwender benötigt mehr. Derzeit wird in einigen
Artikeln und Blogeinträgen diskutiert, ob iGoogle oder Facebook
die Consumer-Clients der Zukunft werden werden. Funktional (leicht)
ähnlich kann man die Diskussion rund um den professionellen
Unternehmens-Client führen - wobei ich mit dem Begriff E-Mail
Client in diesem Zusammenhang meine Probleme habe.
Also
um was geht es? Es geht darum, dass in einer Oberfläche neben
Mail und Terminverwaltung verschiedenste Funktionen zusammengefasst
werden, die die verschiedenen Anwender in den Unternehmen brauchen.
Dies kann – und wird – über Widgets und Gadgets geschehen.
Und dies kann und wird im Falle Lotus Notes auf Basis Eclipse
passieren. Und an dieser Stelle vervollständigen wir das Zitat
von Matt Cain, um es auch im richtigen Zusammenhang darzustellen:
„E-Mail braucht eine Plug-in Architektur, um Generationswechsel zu
überleben.“
Genau
das bietet Lotus Notes und mit Lotus Expeditor steht eine
Eclipse-Entwicklungsumgebung, mit der erstaunliche Lösungen –
die man gar nicht mit Lotus Notes in Zusammenhang bringt –
realisiert werden. Lotus Notes bietet heute eine Oberfläche, die
keinen Vergleich zu scheuen braucht. Instant Messaging mit Sametime,
Social Software über die Connections-Visitenkarten,
Aktivitätenmanagement ebenfalls über Connections,
Dokumentenverwaltung über Quickr, Verbindung zu sozialen Netzen
wie Xing oder Linked-In und viele andere Tools stehen integriert in
die Notes-Oberfläche zur Verfügung.
Mit Alloy – der
gemeinsame von IBM und SAP entwickelten Software – können SAP
Prozesse und Daten direkt in der Notes-Oberfläche bearbeitet
werden. Mit Lotus Symphony – auch wenn vielleicht in der heutigen
Version 1.3 noch Funktionen für den Unternehmenseinsatz fehlen
sollten – steht eine Office-Suite basierend auf Eclipse und dem
OpenOffice-Standard zur Verfügung, die vielfältige
Anwendungen weit über reine Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation und Präsentationen für den Büroeinsatz
ermöglicht.
Viel
zu oft sind Lotus Notes-Anwender und wir als Lotus-Brand der IBM in
der Defensive und verteidigen uns. Dafür gibt es keinen Grund.
Im Gegenteil. Lotus Notes ist nicht nur der E-Mail Client der
Zukunft. Notes ist eine moderne Entwicklungsumgebung für
kollaborative Anwendungen und Web 2.0-Lösungen „Beyond E-Mail“
und „Beyond Office“. Gibt es Gründe zur Kritik? Natürlich.
Kein Produkt ist perfekt. Aber Lotus Notes steht heute exzellent da
und wir besser bewertet als Microsoft Exchange, wie gerade der
Vergleich auf CRN zeigt. Es ist „Workplace of the Future“ und
E-Mail Client der Zukunft und wir sollten stolz darauf sein und dies
auch nach außen tragen.
P.S. Und wir
brauchen keine Schlammschlacht, wie es die Kollegen aus Redmond
gerade in den USA vorexerzieren. Auch im Wettbewerb sollte man einen
gewissen Stil wahren. DIES IST EINE PERSÖNLICHE MEINUNG VON
MIR UND KEINE UNTERNEHMENSAUSSAGE - )))
P.P.S.
Sie haben Ideen und Anregungen rund um Lotus und Lotus Notes. Dann
machen Sie ab kommenden Mittwoch am 72-stündigen Ideenjam Lotus Knows mit. Hier sammeln wir Ihren Input ein. Es würde uns, mich
freuen, wenn Sie mitmachen.
P.P.P.S.
Unterdessen gibt es auf Facebook neben der Lotus Notes Fan Page auch
eine Fan Page von Lotus Deutschland. Machen Sie mit und werden Sie
Fan. Über die Fan Page bekommen Sie auch immer die neuesten
Infos rund um Lotus in Deutschland.
Das Original-Posting ist im IBM Blue Blog erschienen.
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Am vergangenen Wochenende stellte Google "Wave" vor. Ich habe mir das YouTube Video von der Google I/O Konferenz am Wochenende angesehen, da mich die Einstiegsfrage - sinngemäß - Wie würde eMail aussehen wenn es heute entwickelt würde? stark interessiert hat.
Zum Artikel in Arnd Layers Blog
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