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Nun gibt es also auch ein Migrationsangebot, um Lotus Notes nach Google Apps zu migrieren. Nachdem Google dies schon für
Microsoft-Produkte angekündigt hat, zieht man nun auch für
Notes nach. Mir dem Migrationstool könne man E-Mails, Kalender-
und Adresseinträge migrieren. Aber so what? Wo
liegt heute der Nutzen in der Migration eines E-Mail Systems?
Ich will von
einem Fat Client auf einen Thin Client wechseln? Das können
Kunden der IBM auch jetzt schon tun, indem sie die den Lotus iNotes,
den Webclient für Notes, oder das neue LotusLive Webmail-Angebot
nutzen. Lotus iNotes ist dabei die Option, mit der man Notes als
E-Mail- und Anwendungs-Plattform beibehält.
Ich möchte
meine E-Mail Lösung hosten lassen und nicht mehr selbst
betreiben? Auch hier gibt es verschiedene Angebote der IBM.
Unternehmen können Lotus Notes von IBM hosten lassen oder eben
wiederum das neue LotusLive SaaS-Angebot nutzen.
Oder
ich möchte E-Mail als Software as a Service benutzen? Hier
bietet IBM unterdessen LotusLive iNotes, eine Webmail-Lösung an,
die auf der zugekauften E-Mail-Technologie von Outblaze basiert.
Outblaze bietet seit Jahren einen Webmail-Service in jeweils
angepasster Umgebung für verschiedene andere Dienstleister,
Hochschulen und Unternehmen an und soll – so die Daten von Januar
2009 - 40 Millionen Benutzer mit 480.000 Domains unterstützen.
LotusLive iNotes
hat dabei technologisch nichts mit dem klassischen Lotus
Notes-Angebot zu tun, sondern ist eine komplett unabhängige
Webmail-Lösung. Und nein, LotusLive iNotes wird nicht Lotus
Notes ersetzen, wie schon kolportiert wurde. Es ist eine weitere
Option, die IBM seinen Kunden im Bereich E-Mail bietet. Die
Namensgebung für die Produkte ist leider etwas verwirrend,
deshalb nochmals hier eine Klarstellung:
- Lotus
Notes/Domino ist die klassische E-Mail- und Anwendungsplattform der
IBM und bezeichnet auch den Thick Client.
- Lotus
iNotes ist der Web Client für Lotus Notes.
- LotusLive
Notes ist das Angebot, die Lotus Notes-Infrastruktur von IBM hosten
zu lassen.
- LotusLive
iNotes ist das neue Webmail-Angebot der IBM, das komplett unabhängig
von Lotus Notes ist.
Doch zurück
zum Thema Migrationsangebot von Google. Solche Migrationsangebote
vernachlässigen in hohem Maße das Thema Migration von
Notes-Anwendungen. Lotus Notes/Domino ist nicht nur eine
E-Mail-Lösung, sondern war auch immer eine Plattform für
Anwendungen, von der Notes-basierenden CRM-Lösung bis zu
Projektteamräumen. E-Mail ist vergleichsweise einfach zu
migrieren. Anwendungen und Anwendungslogik sind es in aller Regel
nicht. Hier bedeutet Migration meist, komplett neu entwickeln, also
entsprechende Investitionen tätigen. Und das gilt für
Google Apps ebenso wie für eine potentielle Migration auf
Sharepoint. (Von IBM gibt es übrigens ein White Paper, in dem Google Apps und Lotus Live Engage, die neue
cloud-basierte Collaboration-Lösung der IBM verglichen wird, ein
Vergleich also, der über E-Mail hinausgeht.)
Zudem
gibt es kaum Gründe, Notes-Anwendungen zu migrieren. Im
Gegenteil. Notes erlebt eine erneute Blüte und Renaissance im
Bereich Anwendungsentwickung. Technologisch wurde eine Menge getan,
um attraktive Web 2.0-alike Anwendungen auf Basis Lotus Notes
entwickeln zu können. Hier sei nur das Stichwort XPages genannt,
das Ed
Brill in seinem Blog kommentiert.
Gerade
auch die Analysten sehen Notes wieder vorne. In der aktuellen
Gartneranalyse von Matt Cain vom Juni 09 „Beyond E-Mail: Does
E-Mail Have a Future, and Why Should You Care?“ wird Lotus Notes
und die auf Eclipse basierende Architektur überaus positiv
bewertet: „E-Mail braucht eine Plug-in Architektur, um
Generationswechsel zu überleben. Die Zukunft von E-Mail ist …
Atemzug … Lotus Notes?"
Cain
weist insbesondere darauf hin, dass mit Lotus Notes
Collaboration-Lösungen entwickelt werden können, die
Kommunikations- und Collaboration-Funktionen kontextsensitiv zur
Verfügung stellen. Fazit: Lotus Notes ist weiter
state-of-the-art, vielleicht heute mehr denn je, um Lösungen
„Beyond E-Mail“ und „Beyond Office“ zu bauen. Wo ist also der
Business Case für eine Migration?
Darauf
verweist auch Bill Pray von der Burton Group, der auf Zdnet.de
zitiert werden: "Die Leute von Google müssen der
Zielgruppe, den Unternehmenskunden von IBM, klar machen, dass sie die
Besten sind, wenn es darum geht, die Probleme von SaaS-Mail zu lösen
- zum Beispiel Sicherheit, Compliance, gesetzliche Vorschriften,
Transparenz, Datenhaltung, Bandbreite, Administration und
Provisioning.“ Schön, dass wenigstens die Kollegen von Zdnet
nicht platt die Google-Mitteilung abgedruckt haben, sondern im Sinne
ausgewogener Berichterstattung auch unabhängige Perspektiven
eingebracht haben. Den Originalkommentar der Burton Group finden Sie
hier.
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Nach einem Artikel von Peter Marwan hat sich auf ZDnet eine rege Diskussion um Lotus Notes versus Microsoft
entwickelt, Anlass war das kürzlich veröffentlichte Presse Release aus
unserem Hause zu aktuellen Wins, die wir für Lotus gewonnen haben.
Passend zum Thema ging auch gestern unsere Pressemeldung heraus, die
die Migration von Sanetta von Exchange auf Lotus Notes
behandelt - Migration aus Kostengründen im deutschen Mittelstand Wer
sich live über diesen Fall - und andere Themen - informieren will,
sollte sich zu unserer Veranstaltung am 25. Juni im IBM Open Company
Center in Stuttgart anmelden. Infos siehe hier
Und - wie es der Zufall so will - ebenfalls sehr passend zu unserem Thema ein Artikel im Channel Web:
"The
bottom line: Both Exchange and Lotus have their pros and cons. We felt
Lotus excelled when it came to installation, interoperability,
customization and what you get for the price."
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Immer wieder kommt es vor, dass ich beim Surfen im Web auf interessante Meldungen stoße - selbst wenn ich nicht danach suche.
Auf jeden Fall hielt ich diese Meldung von DataNews Belgien für interessant genug, um mich mit meinen begrenzten Sprachkenntnissen an eine kurze Übersetzung zu wagen. Wer lieber die Originalmeldung lesen möchte, kann das natürlich gerne tun, da ich für die Übersetzung keine Gewähr übernehme.
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Die Finanzminister entscheiden sich für Lotus Notes
22. August 2008 - Marc Husquinet
Mit 35.000 bis Mitte Dezember zu implementierenden 'Mailboxen' wird das
SPF Finances ohne Zweifel der größte Nutzer von Lotus Notes-E-Mail
in Belgien sein.
Nach 6 Jahre Installation für die Mailboxen jedes Beamten (29.000 Personen) und aller Büros im öffentlichen Dienst (6.000), freut Louis Collet, Direktor ICT, des SPF Finances über die Erneuerung seiner E-Mail-Infrastruktur mit Lotus
Notes: "Wir sind damit ganz an der Spitze".
Das Projekt
stellt eine Investition in der Größenordnung von 4,7 Mio. EUR verteilt auf 5
Jahre dar. Dieser Betrag dient für Migration, Lizenzen und Wartung.
Es handelt sich hier eindeutig um einen Sieg für IBM gegen
Microsoft Exchange, denen im Jahr 2006 durch IDC einen Marktanteil von 51% (- 1%) in kooperativen Umgebungen zugesprochen wurde, gegenüber 40% in Lotus (+ 2%).
Es sei erwähnt, dass der Name des Diensteanbieters für die Implementierung wegen politischer Spannungen vor den
Parlamentsferien
noch nicht vorgestellt wurde.
(Übersetzung ohne Gewähr)
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