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Anlaß iPad: Plädoyer für die Vielfalt in der IT - und für freie Auswahl für die Anwender (FAZ, 6.2.2010)

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  apple freiewahl arbeitsplatz microsott arbeitsplatz-der-zukunft microsoft-frei google | Kommentare (0)  |  Besuche (47)
Angeregt durch den Frühjahrsputz-Artikel habe ich mich heute dann doch aufgerafft und räume meinen Schreibtisch auf. Und siehe da. Da liegt die FAZ vom 6. Februar 2010, der Wirtschafts-teil mit einem Kommentar von Carsten Knop mit dem Titel "Die digitale Evolution geht weiter". Darüber wollte ich eigentlich mal etwas geschrieben haben. Und nun ist der Zeitpunkt. Und wunderbarer Weise ist der Artikel jetzt auch online auf FAZ.NET. Knop nimmt in dem Artikel zur derzeitigen iPad-Hysterie Stellung, die ja gerade auch von der FAZ und Frank Schirrmacher mit angeheizt wird. Knop schreibt:
Dem iPad von Apple zum Trotz: Der Personalcomputer ist nicht tot.
Und später fügt er hinzu: 

Man muss sich gar keine Sorgen darüber machen, ob Apple auch künftig noch durch Wettbewerber in Schach gehalten wird. Denn dafür sorgt ein so wettbewerbsintensiver Markt wie dieser von ganz allein. So hat sich auch Microsoft längst damit abgefunden, dass es neben Windows auch noch andere Betriebssysteme im Computeralltag gibt, zum Beispiel das lizenzgebührenfreie Linux und natürlich auch OS X von Apple. Selbst das wird in der weit entfernten Zukunft so bleiben. Apples Betriebssystem wird niemals das von Microsoft ablösen – und umgekehrt gilt das ebenfalls.

Und: 

So ist die IT, sie ist so unübersichtlich und wechselhaft wie das Leben. Daran kann selbst ein Steve Jobs zum Glück nichts ändern.

Neben Steve Jobs würde ich noch andere Herren aus Redmond und in Mountain View hinzufügen. Ich denke, daß genau die Vielfalt bestehen bleiben muß und zu große Dominanz oder gar die monopolartige Position eines Herstellers schädlich ist. Und darauf sollte man ein sorgsames Auge werfen. Ansonsten danke für diesen Kommentar, der gegen die derzeitige Pad-Hysterie wirkt.

Und das ist ja auch ein Aspekt, den Schirrmacher betont:

Es wird entscheidend sein, dass es viele Plattformen, viele Unternehmen, viel Konkurrenz auf der technischen Seite gibt; es muss gewissermaßen Bürokratien geben, die sich gegenseitig in Schach halten. Und es muss verstanden werden, dass fast alle technologischen Neuerungen auf dem digitalen Sektor zu kognitiven Veränderungen geführt haben. Sie haben zu unendlicher Kreativität geführt, solange die Systeme offen waren und jeder sich an ihrer Evolution beteiligen konnte.
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Google’s Ten Biggest Enemies in 2010 (Part II) - LotusLive

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  lotuslive cloud google | Kommentare (0)  |  Besuche (369)
 
Google Wave will be competing with IBM’s LotusLive collaboration tools.  According to iResearch, LotusLive service will be attracting more than 2,000,000 users in the next two years.

Only 2 Million? :-) LotusLive is Collaboration for the Enterprise. People do understand it ... And people will love the upcoming features. Do I need to mention security and data privacy?

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Migration? Warum - und die Zukunft von E-Mail

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  microsoft migration google cloud lotus collaboration blueblog exchange saas | Kommentare (1)  |  Besuche (624)
Nun gibt es also auch ein Migrationsangebot, um Lotus Notes nach Google Apps zu migrieren. Nachdem Google dies schon für Microsoft-Produkte angekündigt hat, zieht man nun auch für Notes nach. Mir dem Migrationstool könne man E-Mails, Kalender- und Adresseinträge migrieren.

Aber so what? Wo liegt heute der Nutzen in der Migration eines E-Mail Systems?


Ich will von einem Fat Client auf einen Thin Client wechseln? Das können Kunden der IBM auch jetzt schon tun, indem sie die den Lotus iNotes, den Webclient für Notes, oder das neue LotusLive Webmail-Angebot nutzen. Lotus iNotes ist dabei die Option, mit der man Notes als E-Mail- und Anwendungs-Plattform beibehält.


Ich möchte meine E-Mail Lösung hosten lassen und nicht mehr selbst betreiben? Auch hier gibt es verschiedene Angebote der IBM. Unternehmen können Lotus Notes von IBM hosten lassen oder eben wiederum das neue LotusLive SaaS-Angebot nutzen.


Oder ich möchte E-Mail als Software as a Service benutzen? Hier bietet IBM unterdessen LotusLive iNotes, eine Webmail-Lösung an, die auf der zugekauften E-Mail-Technologie von Outblaze basiert. Outblaze bietet seit Jahren einen Webmail-Service in jeweils angepasster Umgebung für verschiedene andere Dienstleister, Hochschulen und Unternehmen an und soll – so die Daten von Januar 2009 - 40 Millionen Benutzer mit 480.000 Domains unterstützen.


LotusLive iNotes hat dabei technologisch nichts mit dem klassischen Lotus Notes-Angebot zu tun, sondern ist eine komplett unabhängige Webmail-Lösung. Und nein, LotusLive iNotes wird nicht Lotus Notes ersetzen, wie schon kolportiert wurde. Es ist eine weitere Option, die IBM seinen Kunden im Bereich E-Mail bietet. Die Namensgebung für die Produkte ist leider etwas verwirrend, deshalb nochmals hier eine Klarstellung:

  • Lotus Notes/Domino ist die klassische E-Mail- und Anwendungsplattform der IBM und bezeichnet auch den Thick Client.
  • Lotus iNotes ist der Web Client für Lotus Notes.
  • LotusLive Notes ist das Angebot, die Lotus Notes-Infrastruktur von IBM hosten zu lassen.
  • LotusLive iNotes ist das neue Webmail-Angebot der IBM, das komplett unabhängig von Lotus Notes ist.

Doch zurück zum Thema Migrationsangebot von Google. Solche Migrationsangebote vernachlässigen in hohem Maße das Thema Migration von Notes-Anwendungen. Lotus Notes/Domino ist nicht nur eine E-Mail-Lösung, sondern war auch immer eine Plattform für Anwendungen, von der Notes-basierenden CRM-Lösung bis zu Projektteamräumen. E-Mail ist vergleichsweise einfach zu migrieren. Anwendungen und Anwendungslogik sind es in aller Regel nicht. Hier bedeutet Migration meist, komplett neu entwickeln, also entsprechende Investitionen tätigen. Und das gilt für Google Apps ebenso wie für eine potentielle Migration auf Sharepoint. (Von IBM gibt es übrigens ein White Paper, in dem Google Apps und Lotus Live Engage, die neue cloud-basierte Collaboration-Lösung der IBM verglichen wird, ein Vergleich also, der über E-Mail hinausgeht.)


Zudem gibt es kaum Gründe, Notes-Anwendungen zu migrieren. Im Gegenteil. Notes erlebt eine erneute Blüte und Renaissance im Bereich Anwendungsentwickung. Technologisch wurde eine Menge getan, um attraktive Web 2.0-alike Anwendungen auf Basis Lotus Notes entwickeln zu können. Hier sei nur das Stichwort XPages genannt, das Ed Brill in seinem Blog kommentiert.


Gerade auch die Analysten sehen Notes wieder vorne. In der aktuellen Gartneranalyse von Matt Cain vom Juni 09 „Beyond E-Mail: Does E-Mail Have a Future, and Why Should You Care?“ wird Lotus Notes und die auf Eclipse basierende Architektur überaus positiv bewertet: „E-Mail braucht eine Plug-in Architektur, um Generationswechsel zu überleben. Die Zukunft von E-Mail ist … Atemzug … Lotus Notes?"


Cain weist insbesondere darauf hin, dass mit Lotus Notes Collaboration-Lösungen entwickelt werden können, die Kommunikations- und Collaboration-Funktionen kontextsensitiv zur Verfügung stellen. Fazit: Lotus Notes ist weiter state-of-the-art, vielleicht heute mehr denn je, um Lösungen „Beyond E-Mail“ und „Beyond Office“ zu bauen. Wo ist also der Business Case für eine Migration?


Darauf verweist auch Bill Pray von der Burton Group, der auf Zdnet.de zitiert werden: "Die Leute von Google müssen der Zielgruppe, den Unternehmenskunden von IBM, klar machen, dass sie die Besten sind, wenn es darum geht, die Probleme von SaaS-Mail zu lösen - zum Beispiel Sicherheit, Compliance, gesetzliche Vorschriften, Transparenz, Datenhaltung, Bandbreite, Administration und Provisioning.“ Schön, dass wenigstens die Kollegen von Zdnet nicht platt die Google-Mitteilung abgedruckt haben, sondern im Sinne ausgewogener Berichterstattung auch unabhängige Perspektiven eingebracht haben. Den Originalkommentar der Burton Group finden Sie hier.


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ZDNET zum Migrationstool von Google

Stefan Krueger |   | Tags:  google | Kommentare (0)  |  Besuche (394)
"Auf Google Apps zu wechseln, sei für Notes-Anwender nicht gerade naheliegend, wenn sie eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) suchten. Mit dem Dienst LotusLive gebe es bereits ein solches Angebot von IBM."  Artikel.
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Google Apps und Notes Migration

Stefan Krueger |   | Tags:  google notes | Kommentare (0)  |  Besuche (404)
Kommentar meines Kollegen Ed Brill zur neuesten Ankündigung von Google Notes migrieren zu können.
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Lesenswert: Was wäre wenn eMail heute entwickelt würde? - Gedanken zu Google Wave (von Arnd Layer)

Stefan Pfeiffer |   | Tags:  collaboration wave e-mail lotus connections google | Kommentare (0)  |  Besuche (366)
Am vergangenen Wochenende stellte Google "Wave" vor. Ich habe mir das YouTube Video von der Google I/O Konferenz am Wochenende angesehen, da mich die Einstiegsfrage - sinngemäß - Wie würde eMail aussehen wenn es heute entwickelt würde? stark interessiert hat.

Zum Artikel in Arnd Layers Blog
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