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IBM investiert 1 Milliarde US-Dollar in Unified Co...

Stefan Krueger  |     |  Tags:  sametime presse  |  Comments (0)

Schneller zu Enterprise 2.0

Rene Werth  |     |  Tags:  cebit enterprise2.0 lotus presse  |  Comments (0)

Schneller zu Enterprise 2.0 dank neuer IBM Collaboration & Social Networking Services

Stuttgart/Hannover, 4. März 2008 – Immer mehr Unternehmen setzen auf den internen Einsatz von Web 2.0 und Social Software Technologien. Die neuen IBM Collaboration & Social Networking Services erleichtern es Unternehmen, diese Softwarelösungen intern einzusetzen und damit die Zusammenarbeit über Abteilungen und regionale Grenzen hinweg durch effizientere Kommunikation zu verbessern.

Mit den Enterprise Adaptability Services liefert IBM eine einfache Methodik, den Return on Investment von Social Networking im Unter-nehmen zu bestimmen. Hiermit verbunden liefert IBM eine Vorgehensweise, die es ermöglicht, Social Networking Tools im Unternehmen schnell verfügbar zu machen und über geeignete Kommunikationskanäle die Akzeptanz durch die Benutzer sicherzustellen, so dass Schlüssel-personen über eine Soziale Netzwerk Analyse (SNA) auch automatisch gefunden werden können.

Dieses neue Angebot baut auf der langjährigen IBM Kompetenz und Erfahrung im Web 2.0-Bereich für Unternehmen auf. Enterprise Adaptability spielt eine wichtige Rolle im Beratungs- und Software-Angebot der IBM, da es den Kunden neue Werkzeuge an die Hand gibt, um teilweise ungenutztes Expertenwissen im eigenen Unternehmen zu erkennen und für den Geschäftserfolg nutzbar zu machen.

Laut einer aktuellen IBM Studie, für die 400 Personalverantwortliche aus 40 Ländern befragt wurden, spielt die Mitarbeiterentwicklung aufgrund veränderter Rahmenbedingungen und neuer Arbeitsformen heutzutage eine immer größere Rolle. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Unterstützung der übergreifenden Zusammenarbeit im Unternehmen. Ergebnis der Studie war, dass nur acht Prozent der Befragten davon überzeugt sind, dass sie in der Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb ihrer Organisation sehr effektiv sind. Mit Hilfe von Enterprise Adaptility können Unternehmen Enterprise 2.0-Funktionen in ihre Geschäftsprozesse integrieren und damit den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, innerhalb ihrer normalen Arbeitsprozesse in Echtzeit zu kommunizieren, ihre Kontakte zu organisieren und schnell sowie fundiert Entscheidungen zu treffen.

Das neue Angebot umfasst drei Phasen:

  1. Planung – In dieser Phase wird ein Geschäftsplan für die Implementierung von Social Networking und Collaboration-Funktionen entwickelt. Zuerst wird die Interaktion zwischen Mitarbeitern, Partnern und Kunden analysiert. Im zweiten Schritt werden dann die aktuellen Möglichkeiten und Hindernisse für eine Einführung untersucht sowie Schwerpunktbereiche definiert und ein Implementierungsplan erstellt.
  2. Akzeptanz – In dieser zweiten Phase wird die Einführung von Collaboration- und Social Networking-Technologien mit Hilfe von Aktionen eingeleitet, zum Beispiel in unternehmensweiten Jams oder kleineren Veranstaltungen innerhalb bestimmter Fachabteilungen. Hier werden neben einer Social Networking-Analyse die wichtigsten Experten und treibenden Kräfte für bestimmte Bereiche im Unternehmen identifiziert.
  3. Einführung – Hier wird schließlich die konkrete Einführung vorangetrieben, indem die neuen Enterprise 2.0- und Collaboration-Funktionen in die bestehende IT-Umgebung integriert und Ergebnisse sowie Nutzen für das Geschäft gemessen werden.

„Unser immer komplexer werdendes Arbeitsumfeld mit verteilten und virtuellen Teams erfordert zwangsläufig auch eine Umgestaltung des traditionellen Arbeitsplatzes. Anwendungen wie E-Mail und Dokumentendatenbanken werden den neuen Anforderungen bereits heute nicht mehr gerecht. Erst der Einsatz von Enterprise 2.0 Anwendungen ermöglicht den Benutzern wieder eine effiziente Kommunikation und das Finden von relevanten Information, so dass jeder einzelne durch die kollektive Intelligenz der anderen profitiert und einen persönlichen Mehrwert erhält. Enterprise 2.0 Anwendungen verbinden Mitarbeiter mit Ideen, Interessensgruppen und anderen Mitarbeitern, über physische und organisatorische Grenzen im Unternehmen hinweg, um so stilles Wissen zu entdecken und nutzbar zu machen. Für Unternehmen ist es daher um so wichtiger auf einfach integrierbare und erweiterbare Software zu setzen und auf verlässliche Methoden zurückgreifen zu können, die einen schnellen Einsatz ermöglichen“, so René Werth, Leader Social Software und Enterprise 2.0 Lösungen, IBM Software Group.

„Es ist keine Frage, ob sich Unternehmen mit Web 2.0 beschäftigen sollen oder nicht. Die Frage ist nur, wann Sie es tun, denn eine Exit Strategie um Web 2.0 zu vermeiden gibt es nicht. Die Rahmenbedingungen in der Kommunikation und im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern haben sich nachhaltig verändert. Aus unternehmerischer Perspektive gilt es, sich diese Veränderungen bewusst zu machen, die enthaltenen Potenziale zu erkennen und geeignete Möglichkeiten der Anwendung zu etablieren. Die neuen Möglichkeiten in Form und Geschwindigkeit der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu beherrschen, entwickelt sich immer mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“ erläutert Alexander Weihs, Managing Consultant, Innovation Lifecycle Management, IBM Global Business Services.

Enterprise Adaptility kombiniert Software-Lösungen von IBM Lotus Software mit der Consulting Expertise von IBM Global Business Services Human Capital Management.

IBM Deutschland Entwicklung GmbH startet Forschung...

Stefan Krueger  |     |  Tags:  portal jena presse  |  Comments (0)
Böblingen, 19.02.2008 - Gemeinsam wollen Informatiker der IBM Deutschland Entwicklung GmbH und der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Internet-Portale von morgen entwickeln. „Das Ziel heißt, den Benutzer möglichst optimal zu unterstützen“, sagt Prof. Dr. Birgitta König-Ries von der Universität Jena. „Situationsbezogen und selbstlernend sollen Portale unaufdringlich die Arbeit der Benutzer erleichtern“ ergänzt Prof. Dr. Martin Welsch, der in seiner Doppelrolle als Jenaer Honorarprofessor und Mitarbeiter des deutschen IBM Entwicklungszentrums Böblingen bei Stuttgart die Aktivität mit verantwortet. Dazu haben die Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft jetzt ein neues Kooperationsprojekt gestartet.

Wer am Computer sitzt und im Internet surft, dem sind Portale als „Fenster“ geläufig. Sie erlauben einen zentralen, einheitlichen Zugriff auf personalisierte Inhalte oder Prozesse, die von unterschiedlichen Programmen bereitgestellt werden. Dazu gehören beispielsweise Seiten für Internetbanking, Auktionen oder Seiten mit unterschiedlichen Informationen, wie sie von Anbietern im Web 2.0 Umfeld angeboten werden.

Problematisch ist jedoch die Datenmenge, die in den letzten Jahren enorm angestiegen ist. „Benutzer laufen Gefahr, auf dem Weg durchs Portal die Orientierung zu verlieren und wichtige Informationen nicht zu finden“, sagt die Inhaberin der Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur für Praktische Informatik Birgitta König-Ries. Auf zwei Wegen sollen die Portale deshalb nutzerfreundlicher werden: Einerseits ist daran gedacht, den Nutzern Informationen kontextabhängig anzubieten. König-Ries: „Wer mobil ins Internet geht, benötigt unter Umständen andere Informationen als derjenige, der vom Büro aus zugreift.“ Der zweite Weg, die Portale zu verbessern, sind adaptive Lösungen. Dabei „merkt“ sich das Programm, welche Anwendungen häufig nachgefragt werden und bietet dem Nutzer einen schnelleren Zugriff an. „Wer jeden Montagmorgen als erstes die Bundesliga-Ergebnisse nachliest, bekommt sie dann erstens schneller präsentiert und erhält zweitens weitere Sportresultate offeriert“, nennt König-Ries ein Beispiel.
Das Projekt, das den Titel „Kontext-adaptive Portale“ trägt, setze auf Techniken aus unterschiedlichen Bereichen der Informatik auf, erläutert Fedor Bakalov. Der Doktorand aus dem kirgisischen Bischkek leitet das auf zunächst zwei Jahre angelegte Projekt in Jena, das von der IBM auch finanziell gefördert wird.

Die ersten Ideen zu dem Projekt entwickelte Andreas Nauerz, der auf IBM Seite die technische Leitung des Projekts hat. Gefragt sind Kenntnisse über die Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle und Methoden des Data Mining, mit denen aus den Portalprotokollen zum Beispiel Informationen über häufige Zugriffspfade gewonnen werden können. Ein weiteres wichtiges Standbein der Arbeiten sind Techniken aus dem Web 2.0, die die aktive Beteiligung von Benutzern an der Gestaltung des Portals und seiner Inhalte ermöglichen. Die Arbeiten in Jena werden sich besonders mit der Nutzung semantischer Technologien beschäftigen. Diese erlauben eine maschinenverständliche Beschreibung von Portalinhalten und damit intelligente, automatische Anpassungen an die Bedürfnisse und Interessen der Nutzer.
Die gemeinsame Forschungsarbeit in Jena und Böblingen soll in einen Prototypen münden. „Am Ende sollen die Nutzer von Portalen Zeit bei der Nutzung und Bedienung einsparen und auf mehr, aber individuellere Informationen zugreifen können“, nennt Birgitta König-Ries das Ziel der gemeinsamen Forschungen.

Weitere Informationen zur IBM Deutschland Entwicklung GmbH finden Sie unter: http://www.ibm.com/de/entwicklung/

Weitere Informationen für Journalisten:
Simone Endruweit
Entwicklung und Forschung
IBM Deutschland Entwicklung GmbH
Schönaicher Strasse 220
71032 Böblingen
Telefon: 07031-16-4206
sendru@de.ibm.com

Stephan Laudien M.A.
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 1
07743 Jena
Telefon: 0 36 41-93 10 44
Telefax: 0 36 41-93 10 32
presse@uni-jena.de

Prof. Dr. Birgitta König Ries
Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur für Praktische Informatik
Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 2, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 946430
E-Mail: koenig@informatik.uni-jena.de

 

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