Stuttgart/Hannover,
4. März 2008 – Immer mehr Unternehmen setzen auf den internen Einsatz
von Web 2.0 und Social Software Technologien. Die neuen IBM
Collaboration & Social Networking Services erleichtern es
Unternehmen, diese Softwarelösungen intern einzusetzen und damit die
Zusammenarbeit über Abteilungen und regionale Grenzen hinweg durch
effizientere Kommunikation zu verbessern. Mit den
Enterprise Adaptability Services liefert IBM eine einfache Methodik,
den Return on Investment von Social Networking im Unter-nehmen zu
bestimmen. Hiermit verbunden liefert IBM eine Vorgehensweise, die es
ermöglicht, Social Networking Tools im Unternehmen schnell verfügbar zu
machen und über geeignete Kommunikationskanäle die Akzeptanz durch die
Benutzer sicherzustellen, so dass Schlüssel-personen über eine Soziale
Netzwerk Analyse (SNA) auch automatisch gefunden werden können. Dieses
neue Angebot baut auf der langjährigen IBM Kompetenz und Erfahrung im Web 2.0-Bereich für Unternehmen auf. Enterprise Adaptability spielt
eine wichtige Rolle im Beratungs- und Software-Angebot der IBM, da es
den Kunden neue Werkzeuge an die Hand gibt, um teilweise ungenutztes
Expertenwissen im eigenen Unternehmen zu erkennen und für den
Geschäftserfolg nutzbar zu machen. Laut einer aktuellen IBM
Studie, für die 400 Personalverantwortliche aus 40 Ländern befragt
wurden, spielt die Mitarbeiterentwicklung aufgrund veränderter
Rahmenbedingungen und neuer Arbeitsformen heutzutage eine immer größere
Rolle. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Unterstützung der
übergreifenden Zusammenarbeit im Unternehmen. Ergebnis der Studie war,
dass nur acht Prozent der Befragten davon überzeugt sind, dass sie in
der Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb ihrer Organisation sehr
effektiv sind. Mit Hilfe von Enterprise Adaptility können Unternehmen
Enterprise 2.0-Funktionen in ihre Geschäftsprozesse integrieren und
damit den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, innerhalb ihrer normalen
Arbeitsprozesse in Echtzeit zu kommunizieren, ihre Kontakte zu
organisieren und schnell sowie fundiert Entscheidungen zu treffen. Das neue Angebot umfasst drei Phasen: - Planung
– In dieser Phase wird ein Geschäftsplan für die Implementierung von
Social Networking und Collaboration-Funktionen entwickelt. Zuerst wird
die Interaktion zwischen Mitarbeitern, Partnern und Kunden analysiert.
Im zweiten Schritt werden dann die aktuellen Möglichkeiten und
Hindernisse für eine Einführung untersucht sowie Schwerpunktbereiche
definiert und ein Implementierungsplan erstellt.
- Akzeptanz – In
dieser zweiten Phase wird die Einführung von Collaboration- und Social
Networking-Technologien mit Hilfe von Aktionen eingeleitet, zum
Beispiel in unternehmensweiten Jams oder kleineren Veranstaltungen
innerhalb bestimmter Fachabteilungen. Hier werden neben einer Social
Networking-Analyse die wichtigsten Experten und treibenden Kräfte für
bestimmte Bereiche im Unternehmen identifiziert.
- Einführung –
Hier wird schließlich die konkrete Einführung vorangetrieben, indem die
neuen Enterprise 2.0- und Collaboration-Funktionen in die bestehende
IT-Umgebung integriert und Ergebnisse sowie Nutzen für das Geschäft
gemessen werden.
„Unser immer komplexer werdendes Arbeitsumfeld
mit verteilten und virtuellen Teams erfordert zwangsläufig auch eine
Umgestaltung des traditionellen Arbeitsplatzes. Anwendungen wie E-Mail
und Dokumentendatenbanken werden den neuen Anforderungen bereits heute
nicht mehr gerecht. Erst der Einsatz von Enterprise 2.0 Anwendungen
ermöglicht den Benutzern wieder eine effiziente Kommunikation und das
Finden von relevanten Information, so dass jeder einzelne durch die
kollektive Intelligenz der anderen profitiert und einen persönlichen
Mehrwert erhält. Enterprise 2.0 Anwendungen verbinden Mitarbeiter mit
Ideen, Interessensgruppen und anderen Mitarbeitern, über physische und
organisatorische Grenzen im Unternehmen hinweg, um so stilles Wissen zu
entdecken und nutzbar zu machen. Für Unternehmen ist es daher um so
wichtiger auf einfach integrierbare und erweiterbare Software zu setzen
und auf verlässliche Methoden zurückgreifen zu können, die einen
schnellen Einsatz ermöglichen“, so René Werth, Leader Social Software
und Enterprise 2.0 Lösungen, IBM Software Group. „Es ist keine
Frage, ob sich Unternehmen mit Web 2.0 beschäftigen sollen oder nicht.
Die Frage ist nur, wann Sie es tun, denn eine Exit Strategie um Web 2.0
zu vermeiden gibt es nicht. Die Rahmenbedingungen in der Kommunikation
und im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern haben sich nachhaltig
verändert. Aus unternehmerischer Perspektive gilt es, sich diese
Veränderungen bewusst zu machen, die enthaltenen Potenziale zu erkennen
und geeignete Möglichkeiten der Anwendung zu etablieren. Die neuen
Möglichkeiten in Form und Geschwindigkeit der Zusammenarbeit mit
Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu beherrschen, entwickelt sich immer
mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“ erläutert Alexander
Weihs, Managing Consultant, Innovation Lifecycle Management, IBM Global
Business Services. Enterprise Adaptility kombiniert
Software-Lösungen von IBM Lotus Software mit der Consulting Expertise
von IBM Global Business Services Human Capital Management.
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Schneller zu Enterprise 2.0
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Böblingen, 19.02.2008 - Gemeinsam wollen Informatiker der IBM Deutschland Entwicklung GmbH und der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Internet-Portale von morgen entwickeln. „Das Ziel heißt, den Benutzer möglichst optimal zu unterstützen“, sagt Prof. Dr. Birgitta König-Ries von der Universität Jena. „Situationsbezogen und selbstlernend sollen Portale unaufdringlich die Arbeit der Benutzer erleichtern“ ergänzt Prof. Dr. Martin Welsch, der in seiner Doppelrolle als Jenaer Honorarprofessor und Mitarbeiter des deutschen IBM Entwicklungszentrums Böblingen bei Stuttgart die Aktivität mit verantwortet. Dazu haben die Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft jetzt ein neues Kooperationsprojekt gestartet.
Wer am Computer sitzt und im Internet surft, dem sind Portale als „Fenster“ geläufig. Sie erlauben einen zentralen, einheitlichen Zugriff auf personalisierte Inhalte oder Prozesse, die von unterschiedlichen Programmen bereitgestellt werden. Dazu gehören beispielsweise Seiten für Internetbanking, Auktionen oder Seiten mit unterschiedlichen Informationen, wie sie von Anbietern im Web 2.0 Umfeld angeboten werden.
Problematisch ist jedoch die Datenmenge, die in den letzten Jahren enorm angestiegen ist. „Benutzer laufen Gefahr, auf dem Weg durchs Portal die Orientierung zu verlieren und wichtige Informationen nicht zu finden“, sagt die Inhaberin der Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur für Praktische Informatik Birgitta König-Ries. Auf zwei Wegen sollen die Portale deshalb nutzerfreundlicher werden: Einerseits ist daran gedacht, den Nutzern Informationen kontextabhängig anzubieten. König-Ries: „Wer mobil ins Internet geht, benötigt unter Umständen andere Informationen als derjenige, der vom Büro aus zugreift.“ Der zweite Weg, die Portale zu verbessern, sind adaptive Lösungen. Dabei „merkt“ sich das Programm, welche Anwendungen häufig nachgefragt werden und bietet dem Nutzer einen schnelleren Zugriff an. „Wer jeden Montagmorgen als erstes die Bundesliga-Ergebnisse nachliest, bekommt sie dann erstens schneller präsentiert und erhält zweitens weitere Sportresultate offeriert“, nennt König-Ries ein Beispiel. Das Projekt, das den Titel „Kontext-adaptive Portale“ trägt, setze auf Techniken aus unterschiedlichen Bereichen der Informatik auf, erläutert Fedor Bakalov. Der Doktorand aus dem kirgisischen Bischkek leitet das auf zunächst zwei Jahre angelegte Projekt in Jena, das von der IBM auch finanziell gefördert wird.
Die ersten Ideen zu dem Projekt entwickelte Andreas Nauerz, der auf IBM Seite die technische Leitung des Projekts hat. Gefragt sind Kenntnisse über die Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle und Methoden des Data Mining, mit denen aus den Portalprotokollen zum Beispiel Informationen über häufige Zugriffspfade gewonnen werden können. Ein weiteres wichtiges Standbein der Arbeiten sind Techniken aus dem Web 2.0, die die aktive Beteiligung von Benutzern an der Gestaltung des Portals und seiner Inhalte ermöglichen. Die Arbeiten in Jena werden sich besonders mit der Nutzung semantischer Technologien beschäftigen. Diese erlauben eine maschinenverständliche Beschreibung von Portalinhalten und damit intelligente, automatische Anpassungen an die Bedürfnisse und Interessen der Nutzer. Die gemeinsame Forschungsarbeit in Jena und Böblingen soll in einen Prototypen münden. „Am Ende sollen die Nutzer von Portalen Zeit bei der Nutzung und Bedienung einsparen und auf mehr, aber individuellere Informationen zugreifen können“, nennt Birgitta König-Ries das Ziel der gemeinsamen Forschungen.
Weitere Informationen zur IBM Deutschland Entwicklung GmbH finden Sie unter: http://www.ibm.com/de/entwicklung/
Weitere Informationen für Journalisten: Simone Endruweit Entwicklung und Forschung IBM Deutschland Entwicklung GmbH Schönaicher Strasse 220 71032 Böblingen Telefon: 07031-16-4206 sendru@de.ibm.com
Stephan Laudien M.A. Referat Öffentlichkeitsarbeit Friedrich-Schiller-Universität Jena Fürstengraben 1 07743 Jena Telefon: 0 36 41-93 10 44 Telefax: 0 36 41-93 10 32 presse@uni-jena.de
Prof. Dr. Birgitta König Ries Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur für Praktische Informatik Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena Ernst-Abbe-Platz 2, 07743 Jena Tel.: 03641 / 946430 E-Mail: koenig@informatik.uni-jena.de
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IBM Deutschland Entwicklung GmbH startet Forschung...
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