Peter Marwan hat auf ZDNet gerade ein Artikel unter dem Titel Web 2.0 für Firmen: Nichts Genaues weiß man nicht publiziert.
Er bezieht sich auf eine aktuelle Umfrage der Agentur PR-Com zu Web 2.0
unter DAX-Unternehmen. Nach dieser Umfrage sind die DAX Unternehmen
weit vom strategischen Ansatz von Web 2.0 entfernt:
Die Mehrzahl weiß noch nicht so recht, wie sie die neuen Kommunikationsmöglichkeiten nutzen soll.
Die Umfrage scheint mir sehr stark unter dem
Aspekt Nutzung von Web 2.0 für Marketing und PR zu stehen. Das Posting
passt zu einigen persönlichen Erlebnissen dieser Woche: Auf dem IBM
Breakfast Briefing am Mittwoch in München haben wir das Thema Social
Software, Web 2.0 und Enterprise 2.0 auch sehr angeregt (nicht nur
unter dem Aspekt Marketing und PR) diskutiert. Dabei kam die Anregung
eines Besuchers, dass wir doch auf YouTube Videos zu Lotus Connections,
der Social Software-Plattform der IBM, stellen sollten, die die Nutzung
erläutern sollten. Die gibt es in englischer Sprache und auch wir als Lotus Deutschland nutzen YouTube unterdessen
sehr intensiv. Social Media wird - so schliesse ich aus dieser
Diskussion, meinen Erfahrungen und Statistiken der vergangenen Monate -
durchaus im Geschäftsumfeld genutzt, um sich zu informieren. Es ist
nicht mehr nur die Website des Unternehmens, die Kunden und
Interessenten aufsuchen, um sich zu informieren.Das zeigen auch neueste Statistiken aus den USA.
Gegen Mittag gab es dann eine interne Telefonkonferenz, wie
wir als IBM denn Social Media in PR und Kommunikation nutzen können.
Hier kam der Ansatz, dass man darüber als neuen Kanal
Pressemitteilungen und Informationen verteilen könne und solle.
Sicherlich ein valides Einsatzgebiet und dies bestätigt auch die
Ergebnisse der Umfrage, denn zu oft ist es
Fortsetzung der
bisherigen Unternehmenskommunikation mit anderen Mitteln: Informationen
über das Unternehmen und seine Angebote stehen mit großem Abstand im
Vordergrund
Selbst hierzu gibt es Skeptiker. Bei einem
Treffen mit Business Partnern gab es sehr kontroverse Diskussion, wie
wichtig nun die Social Media-Aktivitäten von Lotus in Deutschland sind.
Einer der Teilnehmer spitzte es zu: "Mich interessiert die Anzahl der
Follower auf Twitter nicht. Meine Kunden informieren sich anders." Also
alles nur Spielerei eines geschlossenen Kreises von Cyberjunkies und
-freaks, die sich im Netz tummeln? Peter Marwan zieht aus der Studie
von PR-Com eine solche Schlussfolgerung:
Das ganze Thema
Social Media und Web 2.0 wird derzeit noch überbewertet und lediglich
durch eine vergleichsweise kleine Gruppe sich gegenseitig selbst
lobender, zitierender und referenzierender Menschen vorangetrieben. Da
gehören Agenturen und Medienschaffende sicher ebenso dazu, wie
Berufs-Surfer und Marketingspezialisten.
Ich bin da etwas anderer Meinung: Ja, im Web
2.0 sind vielleicht vor allem die innovativen Berufs-Surfer unterwegs.
Netzwerke wie Xing zeigen aber, dass dort durchaus bereits ernstes
Business gemacht wird. Die Zugriffszahlen unserer eigene EULUC-Plattform,
wo wir Kunden zeitnah über interessante Produktneuheiten, aber auch
Markttrends und -themen informieren, zeigt mir, dass Web 2.0 zumindest
als Informationskanal angenommen wird. Und - wieder aus der eigenen
Praxis gesprochen - man kann auch schon heute valide Geschäftskontakte
und Leads über das Web 2.0 generieren. Ja, ich würde mir noch mehr
Interaktion und Kommunikation wünschen, aber hier befinden wir uns - so
glaube ich - in der Lern- und Startphase des Mitmach-Web, bei
Unternehmen und bei den Nutzern.
Ich würde das auch in einen größeren Zusammenhang stellen
wollen, der über die Nutzung von Web 2.0 für PR und Marketing
hinausgeht. Hier einige Thesen:
- Das Web 2.0 ist heute bereits
eine Informationsplattform, die im Business-To-Consumer (B2C)-, aber
auch Business-to-Business (B2B)-Umfeld große Bedeutung hat.
Informationen und Bewertungen, die man im Web 2.0 findet, sind oder
werden wichtiger als die Informationen auf der Web Site des
Unternehmens und Anbieters. Genau wie Bewertungen von Hotels und
Reisezielen für die private Urlaubsplanung werden solche Informationen
auch im Geschäftsumfeld genutzt (werden). Web 2.0 sollte heute
unverzichtbarer Teil des Marketing-Mix sein.
- Jedes Unternehmen, das in der "Öffentlichkeit" tätig ist, braucht
heute eine Web 2.0 PR- und Kommunikationsstrategie. Und wenn es nur
dafür ist, in Krisensituationen angemessen reagieren zu können. Dazu
passt ja auch der Artikel zum Pressesprecher 2.0 in der FAZ.
- Web 2.0 ist mehr als PR und Marketing, Und es ist mehr als neue Art
der Kommunikation im Netz, Arbeitsweisen und Technologien des Web 2.0
halten auch in Unternehmen Einzug und sind unausweichlich. Jeff Mann von Gartner hat
ja gerade sehr optimistisch prognostiziert, dass 2013 80 Prozent der
Enterprise Collaboration Plattformen auf Web 2.0-Technologien beruhen
werden. Man wird Blogs, Wikis, Instant Messaging, soziale Netze,
Lesezeichen usw. auch professionell in Unternehmen - im Enterprise 2.0
- einsetzen. Hier gibt es eine produktive Wechselwirkung zwischen
privater und beruflicher Nutzung von Web 2.0-Arbeitsweisen- und
Technologien. Social everywhere nennt
es mein geschätzter Kollege Peter Schütt. Web 2.0 Technologien stehen
in der Tradition und sind eine Weiterentwicklung von Collaboration,
Groupware, eLearning, Knowledge Management und vielen anderen Trends
der vergangenen Jahrzehnte.
Ja, wir befinden uns in der Anfangsphase. Ja, ein Inner
Circle pusht sich derzeit oft gegenseitig hoch. Aber die geschäftliche
Nutzung von Web 2.0 in PR und Kommunikation, darüber hinaus und
innerhalb von Unternehmen ist genauso wenig aufzuhalten wie es die
Nutzung von E-Mail vor Jahren war. Und ich prognostiziere eine ähnich
rasante Entwicklung.
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Am 26.10.2009 auf http://www.twittwoch.de hier erschienen
Twitternde Unternehmen (35): @Lotus_DE (von IBM)
Willkommen zum 35. Beitrag der Twittwoch-Blog-Reihe Twitternde Unternehmen in Deutschland.
Diesmal spricht der Webevangelist Thomas Pfeiffer (@codeispoetry) mit Stefan Pfeiffer (Stefan63atIBM), Market Manager Lotus bei IBM Deutschland (übrigens nicht verwandt und nicht verschwägert 

(1) Bio: Kommt direkt aus dem jeweiligen Twitter-Profil.
What is going on around IBM, Lotus software and Enterprise 2.0 in Germany? Authors: @anikageisel, @Stefan63atIBM and @larsbas
(2) Welche Bedeutung hat Twitter innerhalb Ihrer Kommunikationsstrategie?
Twitter ist für uns seit rund 10 Monaten ein neues, wichtiger werdendes
Kommunikationsmedium im Rahmen unseres Marketing- und PR-Mix. Es ist
für uns ein neuer Nachrichtenkanal, über den wir Interessenten, Kunden,
Partner, Zwitscherer und Opinion Leader informieren können. Und es ist
für uns auch ein Feedback-Kanal. Wir versuchen, Fragen, die wir per
Twitter gestellt bekommen, zeitnah zu beantworten. Und wir achten auch
drauf, welche Themen “gehen”, d. h. retweeted werden.
(3) Können Sie abschätzen, wie viel Zeit Sie zum Twittern täglich / wöchentlich aufwenden?
Hinter dem Lotus_DE Twitter-Konto steht ja ein Team (was wir ja auch im
Profil deutlich machen). Veranstaltungshinweise werden methodisch durch
unsere beiden Studenten Alexander Gesell und Christian Soengen per
CoTweet gezwitschert. Da können wir die Tweets gezielt auf Termin
legen. Die anderen Tweets wie Links zu interessanten Blog Postings,
ReTweets Lotus-relevanter Beiträge oder Hinweise auf relevante
Presseartikel werden meist von Lars Basche, Anika Geisel und mir
vorgenommen. Ich nehme mal an, dass wir pro Tag summiert rund 1 Stunde
investieren
(4) Gibt es interne quantifizierbare Vorgaben, was mit dem Twittern erreicht werden soll, z. B. eine bestimmte Follower-Anzahl?
Ganz ehrlich. Wir haben Ende des vergangenen Jahres einfach mal einen
Versuchsballon mit einem Twitter-Account gestartet, der die
Lotus-Präsenz auf der CeBIT promoten sollte. Das lief dann enorm gut
an, so dass wir den Account in Lotus_DE überführt haben. Seitdem haben
wir ständig steigende Follower-Zahlen und liegen jetzt Mitte Oktober
knapp unter den 1.000 Followern. Das ist für uns schon ein Riesenerfolg
und wenn wir die Steigerungsraten beibehalten, sind wir sehr zufrieden.
Daneben bewerten wir qualifizierte Anfragen, also über Twitter
gewonnene Leads.
(5) In welchem Verhältnis stehen die Medien Webblog – falls Sie eines unterhalten – und das Echtzeit-Medium Twitter zueinander?
Twitter nutzen wir als Nachrichtenticker und sehr oft verlinken wir auf
Beiträge und Informationen, die in unseren beiden Blogs auf EULUC
stehen.
Die beiden Medien ergänzen sich aus meiner Sicht ideal.
(6) Wie stellen Sie den inneren Erbsenzähler zufrieden, sprich: gibt es ein Controlling für das Medium Twitter?
Die Erbsen zähle ich selber, wobei für mich das Gesamtbild wichtig ist.
Twitter ist für mich ein Kanal im Rahmen unseres Social Media Mixes.
Hier haben wir diverse Kanäle und Tools miteinander vernetzt: die
Lotus-Blogs auf EULUC, der Online Community der deutschen und
europäischen Lotus Anwender, unsere Fan Page auf Facebook, unseren
YouTube-Kanal, unsere Lesezeichen auf delicious, die quasi unser Lotus
Social Media Clipping darstellen, und so weiter. Die erfolgreiche
Verknüpfung und Kombination dieser Kanäle ist für uns Messkriterium.
Und hier werten wir natürlich Parameter wie Follower, Hit-Zahlen, Fans,
Downloads und vor allem gewonnene Leads systematisch aus.
(7) Danke für das Interview.
Bisher in dieser Reihe erschienen: Twitternde Unternehmen in Deutschland.

Über den Autor
Thomas Pfeiffer
Thomas Pfeiffer ist Moderator der Xing Microblogginggruppe xmbg.de und der Kopf hinter twitterthemen.de.
Er hat sich mit den Webevangelisten auf evidenzbasierte Social Media
Beratung spezialisiert und berät große und mittlere Unternehmen bei
ihren gesamten Aktivitäten im Web 2.0. Außerdem ist er Ansprechpartner,
wenn Firmen die neue Medien wie Blogs, Wikis oder Microblogging zur
unternehmensinternen Kommunikation einsetzen wollen.
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Eine effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des Unternehmens ist ein wesentlicher Baustein für den Unternehmenserfolg.
LotusLive Engage ist eine mandantenfähige Plattform für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Intranet und/ oder Extranet (Cloud Computing).
Mit LotusLive Engage, das gezielt für die Anforderungen der Unternehmen entwickelt wurde, können Sie Ihre Arbeitsprozesse wesentlich klüger und mithilfe der richtigen Werkzeuge die Online-Zusammenarbeit im Unternehmen ohne großen Aufwand effizienter gestalten - alles von einer Umgebung aus, auf die Sie ortsunabhängig über einen Web-Browser jederzeit zugreifen können.
Der Webcast zeigt Ihnen Einsatzmöglichkeiten und Funktionen von LotusLive Engage und erläutert anhand eines beispielhaften Szenarios, wie mit mandanWeb Collaboration unternehmensübergreifend zusammengearbeiten kann.
Weitere Informationen und Anmeldung
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Nicht die Technik, die an Unternehmenszielen ausgerichtete Enführung sollte im Fokus jedes Enterprise 2.0-Projektes stehen. Und genau darum geht es beim (kostenlosen) Workshop
Auf dem Weg zum Enterprise 2.0 - Wie führe ich Social Software Anwendungen im Unternehmen ein?
den wir am 16, November ab 13 Uhr am Tag vor der DNUG Herbstkonferenz in Fulda durchführen. "Wir haben jetzt ein Wiki und einen Blog. Der Rest kommt von allein." Ganz so einfach funktioniert die Einführung eines Enterprise 2.0 Konzepts nicht. Bei der Einführung geht es eben nicht nur um die Bereitstellung von Produkten. Sicher sind die wichtig, aber in erster Linie geht es darum, sich klar zu werden, was das eigene Unternehmen im Rahmen seiner Enterprise 2.0-Strategie erreichen will. Denn genau das bedeuten diese Web 2.0 Werkzeuge für Unternehmen - die Einbettung in die Kommunikations und Zusammarbeitsstrategie des Unternehmens. Ziele können (und sollten) dabei sein:
- Besserer Wissensaustausch und bessere Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.
- Schnellere Erledigung von Geschäftsprozessen durch Verkürzung von Abstimmungszyklen.
- Effizientere Kommunikation im Unternehmen durch Zugang zu Wissen und Expertise.
- Qualitative höherer Kundenservice, durch fundiertere Informationen.
- Effizientere Zusammenarbeit in Projekten durch optimale Abstimmung.
Wikis, Blogs, soziale Netze, RSS-Feeds, Aktivitätenmanagement, File Sharing, gemeinsame Lesezeichen und viele andere Funktionen können bei der Errreichung diese Ziele unterstützen, wenn sie in ein entsprechendes Lösungskonzept eingebettet werden. Wie Sie dies umsetzen können, worauf Sie achten müssen und was mögliche Hindernisse sein können, wollen wir gerne mit Ihnen in dem Workshop erarbeiten. Neben den beiden anerkannten Enterprise 2.0-Experten Dr. Willms Buhse und Dr. Peter Schuett wird auch Angelika Heun von NEC Electronics (Europe) GmbH berichten, wie Social Software erfolgreich eingeführt wurde. Und natürlich bleibt auch genug Zeit für Diskussion und Fragen.
Agenda*:
13:00 - 13:15 Willkommen, Vorstellung und Zielsetzung 13:15 - 13:45 Initialvortrag: Wie führe ich Social Software ein 13:45 - 14:15 Demo - Anwendung bei IBM Pause 14:30 - 15:00 Bericht aus der Praxis: Angelika Heun, NEC Electronics (Europe) GmbH 15:00 - 16:00 Offene Diskussion mit den Teilnehmern/Open Space 16:00 - 17:00 Kanalisierung der Ergebnisse und Abschlussdiskussion 17:00 Ende *Änderungen vorbehalten Anmelden können Sie sich hier zu diesem gebührenfreien Workshop.
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Die Comuterwoche berichtet Online unter dem Titel Sonderbeitrag So kommunizieren Mittelständler künftig über Unified Communication. Lotus Foundations Reach wird leider nicht behandelt und auch die Aussage, dass wir Unified Communication um Lotus Notes positionieren, finde ich nicht so glücklich. Aber die folgende Aussage entschädigt dafür:
"Unified Communications & Collaboration ist laut Hersteller
plattformunabhängig, beliebig skalierbar und integriert Anwendungen
anderer Anbieter, darunter auch Microsoft
Office (umgekehrt gilt das übrigens nicht). "Sametime Instant
Messaging" und "Unified Telephony" arbeiten zum Beispiel in Verbindung
mit den Produkten aller wichtigen Telefonanbieter."
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In der Wirtschaftswoche ist ein Interview mit Ogilvy & Mather Deutschland-Chef Thomas Strerath erschienen.
Ogilvy ist die weltweite Werbeagentur der IBM, mit der auch ich im Job
zusammenarbeite. Strerath zieht im Gespräch Parallelen zwischen Hunden,
Katzen und Konsumenten. Die "Hunde-Strategie" ist dabei die "alte"
Vorgehensweise: Rein fachlich überzeugen, Botschaft immer wieder
wiederholen, Marke wiedererkennen lassen und durch Rabattsysteme reizen. Die
"Katzenstrategie" zielt darauf, zur Information und Kommunikation
einzuladen, Geschichten zu erzählen, spielerisch zu überraschen und
Emotionen zu wecken. Auf die Frage, wie Kunden heute umworben werden
wollen, antwortet Strerath:
"Indem
ich ihn nicht mehr bei irgendetwas unterbreche. Dafür schaffe ich eine
Plattform; dort kann er sich mit der Marke auseinandersetzen. Katzen
machen nur was sie wollen, also muss ich sie animieren, zu mir zu
kommen." Er empfiehlt also, über die ideale Katzenplattform(en) nachdenken, online in Communities auf Xing, Facebook oder auf eigenen Plattformen,
traditionell auf Veranstaltungen oder durch andere Massnahmen. Spiel,
Spass, Freude, Emotion, Geschichten sind demzufolge gefragt. Aber wie
viel "Katzenmarketing" geht im Business-to-Business-Bereich? Wie viel
geht für Lotus* im Rahmen der grossen IBM* - einer Lotus-Brand, die als
eine der wenigen Angebote der IBM noch den Endanwender durch Lotus
Notes und die neuen Social Software-Angebote sichtbar "berührt"? Lotus
knows. Strerath schreibt: "Vielmehr muss man ihm ein attraktives Angebot machen, sich tiefer mit der Marke zu beschäftigen, mit ihr zu spielen."
Ich
halte "Katzenmarketing" gerade für die Lotus-Brand für einen wichtigen
Teil des Marketingmix und wir haben ja auch erste, vielleicht noch zu
zaghafte Schritte unternommen: Das Wahlkampfvideo hat durchaus kontroverse Bemerkungen auch von IBM'ern hervorgerufen. LotusLive rockt geht gerade auf die Strasse. Die Keynote "Per Anhalter durch das Enterprise 2.0" von der DMS, die YouTube-Videos und der Wiki leben
weiter. Das Stück wird wohl nochmals aufgeführt, in der dann per Wiki
weiterentwickelten Version. Die Social Media-Aktivitäten laufen auf
Hochtour. Und ja, ich würde mir auch wieder eine
Private Edition von Lotus Notes wünschen, die sich mit einem Mausklick
gegen meinen IMAP/POP3-Account konfigurieren lässt. Ich würde (und
werde, soweit es die Möglichkeiten zulassen) auch weiter Experimente
wagen. Warum soll man nicht anhand eines Spieles auf Facebook und
anderen Plattformen spielerisch erfahren, wie Lotus-Technologien bei
der täglichen Arbeit helfen können? Eine Idee übrigens, die beim Lotus
knows-Idea Jam vernichtend abgeurteilt wurde. Die neue Lotus
knows-Kampagne bietet vielleicht Chancen, Dinge im Rahmen der
Möglichkeiten auszuprobieren und zu wagen, ungewöhnliche und
traditionelle, vom deutschen Idea Jam bis zum Lotus-Bus.
Die
Diskussion ist bereits im Gange, beispielsweise kommende Woche auf dem
Lotus Business Partner-Treffen oder aber auch am 16. November auf der
DNUG Herbstkonferenz. Konstruktive Anregungen und kontroverse
Diskussionen sind natürlich willkommen. Vielleicht gibt es ja noch
andere (ja auch) Hunde- und Katzenbesitzer, die ein Faible für Lotus
haben und die Behauptung "Lotus kann kein Marketing" nicht so
akzeptieren. P.S. Man hat sicher gemerkt, dass ich ehemaliger Katzenbesitzer und -liebhaber bin. Dieses
Posting stellt meine persönliche Meinung dar. Es ist keine offizielle
Stellungnahme der IBM. Das Posting ist im Original im EULUC-Blog
erschienen.
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in der Web-2.0-Welt wird die Einbindung interner und externer Widgets in eigene Applikationen immer beliebter. Mit anderen Worten: Bunt gemischte Anwendungen – sogenannte Mashups – sind auf dem Vormarsch! So werden laut Gartner rund 30 Prozent der 2.000 größten Unternehmen weltweit bis zum Jahr 2010 Mashups einsetzen. IBM mischt schon von Beginn an in Sachen Mashups ganz vorne mit! Jetzt freuen wir uns, Ihnen unsere erste Veranstaltung zum Thema zu präsentieren:
Zum IBM Mashups Event am 3. November 2009 im IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum Böblingen laden wir Sie herzlich ein!
Hier lernen Sie unser integriertes IBM Portfolio für Mashups kennen – preisgünstige Lösungen, die es auch Mitarbeitern ohne technischen Hintergrund erlauben, aus dynamischen, situationsbezogenen Anwendungen neue Mashups zusammenzustellen. Blitzschnell und ganz nach Geschmack. Diese Komponenten machen’s möglich:
- IBM Lotus Mashups für das intuitive Erstellen und Einbinden sofort einsatzbereiter Widgets - IBM InfoSphere MashupHub für die effiziente Ausschöpfung und gemeinsame Nutzung unternehmensweiter Informationsquellen - IBM WebSphere sMash für die Entwicklung dynamischer Web-2.0-Scripts und die Verbindung verschiedener Services und Feeds
Nutzen Sie außerdem die Chance, Ihre Fragen direkt vor Ort an unsere Technikexperten aus dem IBM Labor zu richten und sich Wissen aus erster Hand zu verschaffen!
Sie wollen mitmischen? Melden Sie sich gleich heute zum kostenfreien IBM Mashups Event an
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Ein ausführlicher Bericht, wie IBM Social Software nutzt, ist nach einem Interview mit Peter Schuett und René Werth von der bekannten Nachrichtenagentur ap (associated press) u.a. hier veröffentlicht worden.
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E-Mail hat sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einem der wichtigsten Kommunikationswege in der Geschäftswelt entwickelt. Immer mehr Korrespondenz bis hin zu vertraglich relevanten Absprachen wird heute per E-Mail erledigt. E-Mails sind daher auch für gesetzeskonformes Handeln relevant, so verlangen gesetzliche Anforderungen wie beispielsweise die GdPDU auch die Erfassung von E-Mails.
Auf unserer kostenlosen Veranstaltung stellen wir Ihnen eine überzeugende Lösung zur E-Mail Archivierung aus Lotus Domino, Microsoft Exchange vor und verschaffen Ihnen einen Überblick über die rechtlichen Anforderungen an das Thema Archivierung.
Weitere Informationen & Anmeldung hier.
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Immer mehr Unternehmen erkennen, welchen enormen Wertbeitrag serviceorientierte Architekturen (SOA) und Web-2.0-Anwendungen im Geschäftsalltag leisten: hohe Kosteneffizienz, mehr Flexibilität und die Fähigkeit, IT-Infrastrukturen schnell und dynamisch den wechselnden Anforderungen anzupassen. Mit dem integrierten IBM Lösungsportfolio für Mashups steht Unternehmen jeder Größe und Branche ein komplettes Einstiegspaket zur Verfügung. Die Lösungen lassen sich nach Geschmack kombinieren, um auch Anwendern ohne technischen Hintergrund das Erstellen dynamischer Mashups leicht zu machen.
Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.
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Stuttgart, 5. Oktober 2009 - Mit IBM LotusLive iNotes bietet IBM ab sofort neue E-Mail-Services an, mit denen Unternehmen die Vorteile des Cloud-Computings nutzen können. Das Besondere an dem IBM Angebot: Die Kunden erhalten die selbe Zuverlässigkeit und Sicherheit, die sie normalerweise mit dem E-Mail-System im Eigenbetrieb verbinden. In dem Angebot enthalten sind E-Mail-, Kalender- und Adressverwaltung. IBM LotusLive iNotes kann sowohl als eigenständige Lösung betrieben werden als auch zusammen mit vorhandenen Mail-Systemen wie Lotus Notes oder Micrcosoft Exchange. Der neue Cloud-basierte Service ist ab € 2,90 zzgl. MWSt. pro Benutzer pro Monat abonnierbar. IBM LotusLive iNotes zielt auf Unternehmen, die Teile oder die gesamte E-Mail-Infrastruktur in die Cloud verlegen wollen und dafür einen zuverlässigen und kompetenten Partner suchen. Diesen Anspruch erfüllt IBM als führender Anbieter von professioneller Collaboration-Software, die die Hälfte aller Fortune-100-Unternehmen einsetzen. Von IBM LotusLive iNotes profitieren zum einen kleine und mittelständische Unternehmen, die die Kostenvorteile einer Cloud-Mail-Lösung zu schätzen wissen und sich diese zuverlässig, sicher und werbefrei wünschen. Aber auch große Unternehmen können mit IBM LotusLive iNotes Mitarbeiter kostengünstig in die E-Mail-Infrastruktur einbinden, die nicht alle Funktionen einer voll umfassenden Collaboration-Plattform benötigen. Genutzt wird IBM LotusLive iNotes bereits von Nokia, die über die IBM Lösung ihren weltweiten Kunden E-Mail-Dienste vor allem fürs Mobiltelefon anbieten. 1,5 Millionen Nokia-Kunden verlassen sich mittlerweile auf IBM LotusLive iNotes. Darüber hinaus versorgt Panasonic über die Cloud-Services von IBM einige tausend Mitarbeiter mit Webmail-Funktionen und bindet auch Lieferanten und Partner in die Cloud-Infrastruktur mit ein. Ein weiterer Cloud-Service, den IBM jetzt neu auf den Markt bringt, ist das IBM Smart Business Service Asset. Dieses in Zusammenarbeit mit IBM Research und IBM Global Technology Services entstandene Angebot bietet versierten Nutzern schnelle IT-Problemlösung über ein personalisiertes Self-Service-Portal. Das Portal bietet mehrsprachige Unterstützung über verschiedene Kanäle wie Remote-Zugang, Chat oder Problemanalyse durch modernes Data-Mining. Der Service lässt sich mit Standard-Ticket-Systemen integrieren, Help-Desks können damit die Anrufe reduzieren und ihren Service-Level heben. Eingesetzt wird das IBM Smart Business Service Asset bereits von Dow Chemical, die dadurch ihren Endnutzer-Support „nachhaltiger, wirtschaftlicher und innovativer“ gestalten können, so Dave Kepler, CIO Dow Chemical. Weitere Informationen für Journalisten: IBM Deutschland GmbH Beate Werlin Communications Beate.Werlin@de.ibm.com Phone: +49-89-4504-1364
Weitere Information finden Sie in folgender Pressemitteilung in englischer Sprache.
IBM Launches Secure, Reliable Cloud eMail Service for $3 per user
Nokia, Dow Chemical Sign up for IBM Cloud Services for Enterprise Collaboration
ARMONK, NY, October 5, 2009 -- IBM today announced a new, enterprise collaboration service that delivers the benefits of cloud computing to millions of mainstream business users with the reliability, privacy and security associated with on-premise enterprise collaboration software.
With aggressive pricing starting as low as $3 per user per month, the new IBM LotusLive iNotes cloud service allows overburdened IT departments to take advantage of IBM's leadership in enterprise collaboration for a range of on- or off-premise messaging capabilities, including mobile mail that interoperates with Lotus Notes and Microsoft Exchange. Available immediately, IBM's secure, cloud-based service for email, calendaring and contact management is designed to work with existing on-premise email or operate as a standalone solution to reduce overall IT costs and complexity. It is quick and simple to deploy, making it well-suited for companies of all sizes.
LotusLive iNotes is designed for companies that want to confidently move some or all of their email to the cloud by working with an enterprise leader in collaboration software that is used by more than half of global Fortune 100 companies. The new IBM cloud service can accommodate gradual or dramatic migrations to the cloud, while also supporting a client's existing on-premise collaboration system. It is also ideal for employee segments of large enterprises which not require all the capabilities of full-featured email and collaboration software, or for employees that currently have no access to company email.
LotusLive iNotes is equally well-suited for small- and medium-sized businesses, many of whom have discovered the convenience and savings of free or low-cost Web-based email services but have grown weary of service outages, distracting advertisements or security and privacy concerns that can impact employee productivity and confidence. While these companies realize they need business-grade email, many do not have the budget or in-house technical resources to deploy an on-premise solution.
"Email and other collaboration services are the right entry point for many companies to realize the promise of cloud computing, but only if clients feel confident they're getting business-grade service from a trusted leader in enterprise services," said Bob Picciano, General Manager, IBM Lotus Software.
Nokia needed a low-cost, scalable and multi-lingual mobile cloud mail solution for their worldwide customer base. Competition in the mobile market is escalating and services like affordable cloud mail can make the difference in the selection of a device, especially in emerging markets where personal computers may not be available. In fact, people can get their first email address and manage their accounts right on many Nokia models without a PC at all. Already more than 1.5 million Nokia phone customers are relying on IBM's LotusLive messaging services.
As part of the IBM cloud service portfolio, LotusLive iNotes provides safe, affordable access to company email for remote employees, retail clerks, manufacturing floor workers -- anyone who doesn't sit behind a desk all day but still needs to be in touch with the rest of their organization and manage their calendar and contacts. LotusLive iNotes provides users with the essential email features and performance typically found in on-premise email systems, without extra features they do not require or are unlikely to use. With LotusLive iNotes, all employees in an organization can operate under a single domain, using a shared corporate directory.
LotusLive iNotes enables business users to:
• Send and receive emails in a secure environment anytime from a Web browser; • Work off-line at any time; • Automatically receive new mail on mobile devices; • Use a personal calendar to organize their professional and personal lives, all in one convenient place in the cloud; • Distribute a company calendar to all employees to keep everyone up-to-date on company events and meetings; • Keep track of personal contacts and access the corporate directory and distribution lists; • Safeguard their inboxes with powerful anti-spam and virus protection that can be individually customized.
Affordably priced with the security and reliability for which IBM is known, LotusLive iNotes allows anyone from a small business up to the largest enterprises to manage their email in the cloud with the confidence provided by superior uptime, security and privacy.
LotusLive was recently introduced to the emerging markets of Africa as part of the IBM Client for Smart Work, which combines cloud computing with Ubuntu Linux and IBM collaboration software. A no-cost, 30-day trial of LotusLive iNotes is now available in English, Brazilian Portuguese, French, German, Italian, Japanese, Korean, Simplified Chinese, Traditional Chinese and Spanish at www.lotuslive.com/en/services/inotes. Customers may purchase LotusLive iNotes from IBM by calling 800-647-2815 or 978-303-6468 and by contacting an IBM Business Partner. IBM Smart Business Service Assist
Also as part of its expanding cloud services portfolio, IBM is also unveiling the public version of the IBM Smart Business Service Assist on the IBM Cloud. Created in collaboration with IBM Research, IBM Global Technology Services is offering end users a personalized, self-service portal with faster IT problem resolution for Web savvy users. This one-stop Web portal provides a multilingual, cross-channel environment including remote takeover, chat, improved search and data mining of incidents. The Service Assist solution integrates with industry standard ticketing systems, reducing the need for end users to call a traditional help desk, saving costs. Help desk agents may also use the product to enhance their service levels.
"As a decades-long partner, IBM understands our vision and needs, especially as we anticipate growth in human capital," said Dave Kepler, Executive Vice President, Business Services, and CIO at Dow Chemical. "By incorporating IBM's Smart Business Service Assist solution in a unified service desk approach, we will be able to offer a more sustainable, economical and innovative way to deliver end user support."
IBM's Service Assist solution is currently available. Pricing is based on a tiered model by volume by end user per month.
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Maria Azua, Vice President für Cloud Computing der IBM Enterprise Initiatives, hat ein Buch unter dem Titel " The
Social Factor: Innovate, Ignite, and Win through Mass
Collaboration and Social Networking" veröffentlicht. Hier ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung: "This book examines “The Social Age” in which we are all now living and
working, which arose from the massive adoption of low-cost, Internet
communication tools. Azua discusses the implications for companies that
must now think and work differently by using these tools to encourage
innovation and collaboration, both within employee communities and
beyond company borders. The Social Factor draws on examples from
IBM and other enterprises, as well as the Obama Presidential campaign,
which illustrate the incredible power of social networking." Mehr in Kürze in einer Buchbesprechung.
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Kommenden Mittwoch, 07. Oktober um 16:00 - Webcast-Serie Smarter work for smarter people Mit IBM LotusLive Meetings wird die Online-Zusammenarbeit noch einfacher und intelligenter.
Ob
Ihr Kollege im Home Office arbeitet oder Ihr Kunde sein Büro am anderen
Ende der Welt hat - Ideen, Gedanken und Informationen müssen ohne
Einschränkungen und in Echtzeit übertragen werden können. Hier hilft
Ihnen LotusLive Meetings weiter, ein mit vielen Funktionen
ausgestatteter Service für Ad-hoc-Online-Besprechungen mit integrierter
Videoübertragung und Audio-Option. Mit dieser Lösung können Sie
problemlos innerhalb kürzester Zeit eine Web-Konferenz für eine Person
oder Hunderte von Teilnehmern einrichten - über ein zentrales
Besprechungskonto. Mit IBM LotusLive Meetings können Sie die
Arbeitsoberfläche Ihres PCs oder Laptops mit anderen Teilnehmern
gemeinsam nutzen, Demos zeigen und ohne großen Aufwand Präsentationen
vorführen, ohne das Haus verlassen zu müssen. LotusLive Meetings eignet
sich ideal, um Besprechungen orts- und zeitunabhängig nach Ihren
Vorstellungen zu terminieren. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein Web-Browser. Der
Webcast zeigt Einsatzmöglichkeiten und Funktionen von LotusLive
Meetings und erläutert zwei Anwendungsbeispiele aus dem Mittelstand.
Darüber hinaus lernt der Teilnehmer kennen, wie Online-Sitzungen in
Geschäftsprozesse von Web Collaboration eingebettet weden können, wie
es mit LotusLive Engage der Fall ist. Des weiteren wird kurz auf den
Online-Service LotusLive Events eingegangen, mit dem regelmäßige,
komplexe Webinars und Online-Konferenzen effizient erstellt und
durchgeführt werden können. Weitere Informationen zu zukünftigen Webcasts und Anmeldung unter: http://www-05.ibm.com/de/events/lotuswebcasts/anmeldung.html
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Nachdem mich einige Bekannte gefragt haben, hier einige
Anmerkungen über das Entstehen der IBM Keynote auf der DMS 2009, die
wir am 17. September aufgeführt haben. Es handelt sich um ein
Theaterstück, das von dem berühmten Buch von Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxis"
inspiriert ist. Viele Motive und Ideen von Adams haben wir adaptiert.
Marvin, der paranoide Android, kommt ebenso vor wie Arthur Dent und
Ford Prefect. Ich denke, wer Buch und Stück liest beziehungsweise sich
anschaut, wird merken, wer wer ist. Das Handtuch bei Adams ist die
Kaffeetasse im Stück. Das Projekt Prozesstiefe erinnert doch stark an
Deep Thought, den Supercomputer aus Adams Buch. Die Vogonen und ihre
Dichtkunst kommen natürlich auch vor. Folienschlachten des heutigen
Geschäftalltags bieten sich nur zu sehr als Vergleich an. Und Fans von
Douglas Adam werden noch andere Analogien feststellen, auf jeden Fall
den Reiseführer mit der Aufschrift DON'T PANIC, der in unserem Stück
DAS BUCH mit der Aufschrift LOTUS KNOWS heisst. Neben dem Buch von Adams hat natürlich der Ort der Uraufführung das Skript bestimmt. Wir haben es auf der DMS Expo, der Dokumentenmanagement-Messe aufgeführt. Also kommen natürlich Dr. Ulrich Kampffmeyer und Bernhard Zoeller,
die beiden prägenden Auguren der deutsche Dokumentenmanagement-Szene
vor. (An dieser Stelle ein Kompliment an Uli Kampffmeyer, Er erschien
als einziger mit Handtuch zur Keynote.) Und wir referenzieren auf einen
jüngst ausgetragenen (und noch nicht beendeten) Disput zum Thema Compliance und E-Mail Archivierung.
Eine ganz persönliche Freude und ein Muss war auch die Referenz auf die
Slam24, den Superscanner von Scalaris (ehemals Elsag Solutions). In all
meinen Jahren, in denen ich den Stand der FileNet und dann der IBM auf
der DMS organisierte, graute mir davor, dass wir einmal diesen riesigen
Scanner auf dem Stand unterbringen müssten. Doch
neben manch (hoffentlich) humoristischen Reminiszensen kommt aber auch
viel Fachliches vor: CMIS erinnert an den Babelfisch von Adams. Und
leistet im Bereich Dokumentenmanagement ähnliches.
Compliance-Anforderungen werden ebenso behandelt. Und wir schlagen
(hoffentlich) die Brücke zum Enterprise 2.0, denn das war das Ziel der
Keynote. Dem Publikum der DMS sollte deutlich werden, dass Mechanismen
des Web 2.0 im Unternehmen Einzug halten werden. Und diese Technologien
wie Blogs, Wikis, Microblogs, Instant Messaging werden auch die Welt
des Dokumentenmanagements beeinflussen, vielleicht entscheidend
verändern. Dass dies noch Zeit braucht und mancher Archivar dies noch
nicht wahrhaben will, ist ein anderes Thema. Das Stück endet damit,
dass Mercedes und Antonia die neuen Web 2.0 Technologien auf dem
Supernotebook nutzen wollen, um ihr Unternehmen im Unternehmen, ihr
Mitmach-Unternehmen à la Web 2.0 "gründen" wollen. Es schreit
eigentlich nach einer Fortsetzung, in der Chancen und Risiken der Web
2.0 Technologien auf dem Weg zum Enterprise 2.0 behandelt werden.
Schaun wir mal. Und die Keynote lebt eventuell weiter. Wir haben sie auf Facebook als Wiki
zur Verfügung gestellt. Nun können wir alle an dem Buch weiter
schreiben. Und das ist auch geschehen. Wenn Sie das Buch jetzt lesen
und mit der Aufführung
vergleichen, werden sie einige neue Stellen und Modifikationen
erkennen. Und wir bauen durchaus einen fachlichen Wiki auf, in dem wir
Begriffe wie CMIS, dynamische Infrastruktur und ECM erklären. Natürlich
gibt es auch die ein oder andere humoristische Erläuterung. Und
vielleicht werden wir das Stück nochmals aufführen, wenn es den Anlass
und den Wunsch gibt. Dann in einer neuen modifizierten Form. DAS BUCH
lebt. Einfach mitmachen und vielleicht bekommen wir zusammen ein
unterhaltsames Wiki hin, in dem wir über Ideen und Konzepte des
Enterprise 2.0, über ECM und relevante IT-Themen informieren. DON'T
PANIC - LOTUS KNOWS! 42.
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