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Praktische Vorlage: Entschuldigungsbriefr misslungene SOA-Projekte

Olav M. Behrens |   | Tags:  satire soa | Kommentare (0)  |  Besuche (617)
Jetzt weiß ich, was meiner kleinen Serie zur "Erfolgsverhinderung in Projekten" noch gefehlt hat: einige "helpful resources". Für misslungene SOA-Projekte hat Frank Kenney (Gartner Blog Network) jetzt etwas ganz praktisches geliefert: Ein Entschuldigungsschreiben das Sie als Projektverantwortlicher an Ihren CIO und die anderen Cxyz´s schicken können. Einfach kopieren, Namen ändern und los geht´s.

Unter den sieben guten Gründen, warum es schief gegangen ist, finden sich u.a.:
  • Leider konnte ich die obere Führungsebene nicht als echte Unterstützer und Evangelisten für unsere SOA-Anstrengungen gewinnen
  • Meinen Entwicklern habe ich keine Anreize dafür gegeben, Entwicklungs-Artefakte wieder zu verwenden
  • Und im übrigen bin ich davon überzeugt, dass SOA auch nichts anderes ist, als ein aufgemotztes CORBA or COM
Na dann können wir ja beruhigt sein, denn ...
  • schließlich scheitern ja ohnehin 70% der Vorhaben
  • und für Cloud Computing, Virtualization und SaaS kann ich den gleichen Erfolg garantieren
Ich finde es sehr gelungen, wie Frank Kenney den Inhalt in dieser Form aufbereitet hat. Was denken Sie?

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Wann sind Projekte erfolgreich?

Werner Alten |   | Kommentare (0)  |  Besuche (431)
Diese Frage sorgte für eine lebendige Diskussion auf der DNUG Konferenz in der gut besuchten Veranstaltung „Wie werde ich ein (besserer) Projektleiter?“.

Das Spektrum der Antworten reichte von den ‚harten‘ Klassikern wie dem Einhalten von Kosten- und Zeitrahmen sowie hoher Qualität bis zu ‚weichen‘ Erfolgsfaktoren wie den Zufriedenheitsausprägungen bei dem Kunden und dem Projektteam. Mit anderen Worten, es kommt darauf an, … , von wem, wann und warum Projekterfolge gefeiert werden können. Unser Fazit: Das Thema Projektmanagement stieß auch in Dortmund auf gute Resonanz. Der Saal war voll. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Bremen freut sich das PM Team, dass diese Thematik keine Eintagsfliege ist sondern zum Dauerbrenner mutiert.   

Vielen Dank an die zahlreichen Teilnehmer für Ihr Kommen und Ihre anregenden Fragen und Beiträge.   

In der Veranstaltung wurden Methoden und Werkzeuge für gelingendes Projektmanagement vorgestellt. Projekterfolge sind u.a.auch abhängig vom ‚richtigen‘ Einsatz ‚richtiger‘ PM-Tools. Die Frage, was ‚richtig‘ ist, wird uns sicherlich dauerhaft beschäftigen. Es geht darum‚ Hilfsmittel‘ kennenzulernen, Anwendungserfahrungen auszutauschen sowie die Geeignetheit ausgewählter Werkzeuge im Kontext gegebener Anforderungen und Rahmenbedingungen zu bewerten.

Die Präsentation folgender ‚Hilfsmittel‘ bildete den Auftakt zu einer ersten kleinen ‚Tool-Evaluation‘:

  • Meilensteintrendanalyse - MTA (Olav Behrens)
    Sind eindeutig  terminierte Meilensteine gesetzt, können Sie mit dieser Methode einfach und transparent den Projektfortschritt überwachen und so Terminverzögerungen frühzeitig erkennen. 
  • Risikomanagement (Manfred Teske)
    Eine Ursache für das Scheitern von Projekten dürfte in der Ausblendung oder Unterbewertung potentieller Risikofaktoren liegen. Mit einem pragmatischen, in das Projektmanagement integrierten Risikomanagement lassen sich mögliche Gefährdungen angemessen bearbeiten. Es umfasst alle Tätigkeiten, die der Verhinderung von oder dem Umgang mit ungeplanten Ereignissen dienen, welche den Projektverlauf gefährden. Es geht um ein Abwägen der notwendigen Aufwände zur Risikominimierung oder des (mit der Eintrittswahrscheinlichkeit gewichteten) Schadens bei Risikoeintritt.
  • Mind Mapping (Wolfgang Holler)
    Mit verschiedenen Varianten des Mind Mapping  kann die Planung und Steuerung von Projekten einfach und transparent unterstützt werden.

Weitere Methoden und Tools werden in den kommenden Veranstaltungen und auch auf EULUC in der neu eingerichteten PM-Community vorgestellt und diskutiert. Sie alle sind herzlich eingeladen in diesem Forum aktiv mitzuarbeiten – schauen Sie mal rein

https://connections.euluc.com/communities/service/html/community/topics?communityUuid=f65c8890-5d0f-4f8f-a22e-709d7f39d828

Neben der Community werden Sie auch weiterhin in diesem Blog Aktuelles und Wissenswertes zum Projektmanagement finden.

Das PM-Team freut sich auf  Ihre Ideen, Vorschläge und Zumutungen, mit denen der Weg zu besseren Projektleitern und Projekt-Teams und noch besseren Projekterfolgen gepflastert ist.

Werner Alten   Hermann Ballé   Olav Behrens   Wolfgang Holler   Manfred Teske

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Hier gibt´s was zu gewinnen ...

Olav M. Behrens |   | Kommentare (0)  |  Besuche (429)
... für registrierte Mitglieder auf der EULUC-Plattform, die eine "unhelpful resource" zum Thema Projektmanagement als Beitrag in unserer Community "Wie werde ich ein (besserer) Projektleiter?" hinterlassen. Eine "unhelpful resouce"? Ok, wenn "Albernes, Kurioses, Skurriles, Satirisches" ein Lächeln auf die Lippen zaubert, die Stimmung im Team hebt und kreative Lösungsprozesse initiiert, dann ist das vielleicht doch gar nicht so "unhelpful".

Hier geht es zum Thread mit der Gewinnchance:

Albernes, Kurioses, Skurriles, Satirisches ... und was sonst noch so den Projektalltag treffend beschreibt

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Wie werde ich ein (besserer) Projektleiter? - DNUG Herbsttagung in Dortmund

Olav M. Behrens |   | Kommentare (0)  |  Besuche (351)
Heute beginnt in Dortmund die DNUG Herbstkonferenz mit den Tagungen einiger Arbeitskreise. Morgen und Übermorgen ist dann "volles Programm". Auch unser Team zum Thema Projektmanagement hat sich wieder einen Zeitraum auf der Agenda sichern können:

Mittwoch, 5.11.2008, 10:30 11:15 im Rahmen der Session 2: Technologie und Management, Saal 16
Wie werde ich ein (besserer) Projektleiter?
Diskussion innerhalb der Veranstaltungsreihe
Werner Alten (holistic-net GmbH), Hermann Ballé (TIMETOACT Software &Consulting GmbH), Dr. Olav Behrens (PAVONE AG), Wolfgang Holler (Haus Weilgut GmbH), Manfred Teske (Decisio Unternehmensberatung GmbH)

Im Mittelpunkt werden "kleine" Hilfsmittel stehen, die man im Rahmen seiner eigenen Projekte einfach nutzen kann, ohne gleich den ganz großen "Methoden-Rundumschlag" zu machen. So spricht z.B.  wenig dagegen, seine nächsten Projektsitzungen dazu zu nutzen, eine Meilenstein-Trendanalyse (MTA) zu beginnen oder mit einem pragmatischen Risikomanagement zu beginnen.

Wir geben Hinweise, was man von diesen Methoden-Bausteinen erwarten kann, was Sie konkret tun müssen, um damit zu beginnen und für welche Projekttypen sie jeweils geeignet sind. Die Diskussion der Teilnehmer an dieser Veranstaltung wird hoffentlich wieder Praxiserfahrungen mit diesen und auch weiteren "kleinen" Tools darstellen können: Was haben Sie schon ausprobiert? Was davon hat wie gut funktioniert? Wovor können Sie warnen?

Bevor wir den Hinweis vergessen: es gibt jetzt neben diesem Blog auch ein Forum in der Community Wie werde ich ein (besserer) Projektleiter?

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