Diese Frage sorgte für eine lebendige Diskussion auf der DNUG Konferenz in der gut besuchten Veranstaltung „Wie werde ich ein (besserer) Projektleiter?“. Das Spektrum der Antworten reichte von den ‚harten‘ Klassikern wie dem Einhalten von Kosten- und Zeitrahmen sowie hoher Qualität bis zu ‚weichen‘ Erfolgsfaktoren wie den Zufriedenheitsausprägungen bei dem Kunden und dem Projektteam. Mit anderen Worten, es kommt darauf an, … , von wem, wann und warum Projekterfolge gefeiert werden können. Unser Fazit: Das Thema Projektmanagement stieß auch in Dortmund auf gute Resonanz. Der Saal war voll. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Bremen freut sich das PM Team, dass diese Thematik keine Eintagsfliege ist sondern zum Dauerbrenner mutiert.
Vielen Dank an die zahlreichen Teilnehmer für Ihr Kommen und Ihre anregenden Fragen und Beiträge.
In der Veranstaltung wurden Methoden und Werkzeuge für gelingendes Projektmanagement vorgestellt. Projekterfolge sind u.a.auch abhängig vom ‚richtigen‘ Einsatz ‚richtiger‘ PM-Tools. Die Frage, was ‚richtig‘ ist, wird uns sicherlich dauerhaft beschäftigen. Es geht darum‚ Hilfsmittel‘ kennenzulernen, Anwendungserfahrungen auszutauschen sowie die Geeignetheit ausgewählter Werkzeuge im Kontext gegebener Anforderungen und Rahmenbedingungen zu bewerten.
Die Präsentation folgender ‚Hilfsmittel‘ bildete den Auftakt zu einer ersten kleinen ‚Tool-Evaluation‘:
- Meilensteintrendanalyse - MTA (Olav Behrens)
Sind eindeutig terminierte Meilensteine gesetzt, können Sie mit dieser Methode einfach und transparent den Projektfortschritt überwachen und so Terminverzögerungen frühzeitig erkennen. - Risikomanagement (Manfred Teske)
Eine Ursache für das Scheitern von Projekten dürfte in der Ausblendung oder Unterbewertung potentieller Risikofaktoren liegen. Mit einem pragmatischen, in das Projektmanagement integrierten Risikomanagement lassen sich mögliche Gefährdungen angemessen bearbeiten. Es umfasst alle Tätigkeiten, die der Verhinderung von oder dem Umgang mit ungeplanten Ereignissen dienen, welche den Projektverlauf gefährden. Es geht um ein Abwägen der notwendigen Aufwände zur Risikominimierung oder des (mit der Eintrittswahrscheinlichkeit gewichteten) Schadens bei Risikoeintritt. - Mind Mapping (Wolfgang Holler)
Mit verschiedenen Varianten des Mind Mapping kann die Planung und Steuerung von Projekten einfach und transparent unterstützt werden.
Weitere Methoden und Tools werden in den kommenden Veranstaltungen und auch auf EULUC in der neu eingerichteten PM-Community vorgestellt und diskutiert. Sie alle sind herzlich eingeladen in diesem Forum aktiv mitzuarbeiten – schauen Sie mal rein
https://connections.euluc.com/communities/service/html/community/topics?communityUuid=f65c8890-5d0f-4f8f-a22e-709d7f39d828
Neben der Community werden Sie auch weiterhin in diesem Blog Aktuelles und Wissenswertes zum Projektmanagement finden.
Das PM-Team freut sich auf Ihre Ideen, Vorschläge und Zumutungen, mit denen der Weg zu besseren Projektleitern und Projekt-Teams und noch besseren Projekterfolgen gepflastert ist.
Werner Alten Hermann Ballé Olav Behrens Wolfgang Holler Manfred Teske