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Mit das wichtigste an einem Projekt ist, dass alle Beteiligten wissen, "was hinten rauskommen soll". Alle Anforderungen müssen bekannt sein, Auftragnehmer und Auftraggeber müssen in Ihrer Sichtweise auf die Anforderungen überein stimmen. Soweit das Idealbild.
Es ist auch sehr gut, wenn man zur Verwaltung der Anforderungen ein System nutzt, dass die Verantwortung zur Erfüllung eines bestimmten Requirements dokumentiert und sicherstellt, dass sich die Anforderung auch im Projektplan in Form einer Tätigkeit widerspiegelt. Dass kann man mit GROSSEN Systemen (z. B. Doors oder Requisite-Pro von IBM) oder preiswerteren flexiblen Lösungen (z. B. auf der Basis von Lotus Notes) oder auch mit MS Excel Lotus Symphony in den Griff bekommen.
Was allerdings "etwas hinderlich" wäre, wäre das Vorliegen der einzig gültigen Zusammenfassung der Anforderungen in Form eines mehrere-hundert-seitigen Vertrages, der NICHT elektronisch vorliegt: Einscannen, etwas "Photoshopping", OCR, Nachbearbeitung, QA und schließlich Copy & Paste in eine der o. g. Anwendungen: das wäre sicherlich KEIN Traumjob und auch nicht ohne Risiko für Übertragungsfehler durch den Medienbruch.
Ich schreibe im Konjunktiv, denn soetwas kann uns doch bestimmt nicht passieren. ODER?
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